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freizeit Essen & Trinken
03/18/2020

Florian Holzers Koch-App-Test

Die augenblicklich erfolgreichste im deutschsprachigen Raum: verständlich, sympathisch, gut, aber auch lecker,

von Florian Holzer

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Etwa dass man sich eine Koch-App aufs Smartphone lädt. Die augenblicklich erfolgreichste  im deutschsprachigen Raum nennt sich „kitchen stories“ und wurde 2014 von zwei BWL-Studentinnen gegründet. Mittlerweile unterhalten Mengting und Verena (Bild oben) in Berlin ein eigenes Studio, das Team umfasst nicht weniger als 44 Leute. Die App ist kostenlos, lädt blitzartig und schon geht’s los.

Da es eine deutsche App ist, braucht man als Österreicher hin und wieder ein bisschen Fantasie

Am Anfang ist man ein wenig überfordert von der Bilderflut und dem Rezepte-Tsunami, aber die Lernphase dauert nicht wirklich lange – es gibt Koch-Videos, die vom „kitchen stories“-Team selbst hergestellt werden, sehr interessante Hintergrundberichte und Kochrezepte, die von Foodbloggern zugeliefert werden. Bei den Videos ist als sehr sympathisch anzumerken, dass hier Verständlichkeit über vermeintlicher Perfektion rangiert.

Da es eine deutsche App ist, braucht man als Österreicher hin und wieder ein bisschen Fantasie, welche Zutat da jetzt genau gemeint sein könnte, auch gegen Begriffe wie „lecker“ sollte man besser nicht allergisch sein. Die zugelieferten Rezepte werden in einheitlichem Modus präsentiert, man erfährt also sehr genau nicht nur, welche Zutaten man braucht, sondern auch welche Utensilien. Die Kategorien sind übersichtlich, unterteilt wird etwa in „Ernährungsformen“ (kalorienarm, Superfood etc.), „Landesküchen“ (Österreich ist da etwas mager ausgestattet und das Schnitzel wird in Butter herausgebacken …), „Rezepte für jeden Tag“, „Saison & Anlass“ oder nach „Zubereitung“. Irgendwas findet man hier auf jeden Fall.


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