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freizeit
07/05/2021

AirCar 1: Das fliegende Auto auf Testflug

Von Nitra nach Bratislava absolvierte das AirCar 1 seinen ersten Testflug zwischen zwei internationalen Flughäfen.

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„Zurück in die Zukunft“ trifft „James Bond“ – das Ergebnis ist der Flugzeug-Auto-Hybrid der Firma Klein Vision. Letzte Woche absolvierte das AirCar 1 seinen ersten Intercity-Testflug in der Slowakei und sorgte dabei für Aufmerksamkeit.

AirCar 1 in Begleitung eines Flugzeugs

Für die rund 75 Kilometer lange Strecke zwischen dem Firmenstandort in Nitra und dem Flughafen von Bratislava brauchte das fliegende Auto mit einer Spitzengeschwindigkeit von 190km/h lediglich 35 Minuten. Damit war es etwa doppelt so schnell wie ein herkömmliches Auto auf der Straße und bei einer Flughöhe von 2.500m entfällt auch die Staugefahr – schwindelfrei sollten die Passagiere der Zukunft allerdings sein.

Nach der erfolgreichen Landung in Bratislava verwandelte sich das Auto auf Knopfduck innerhalb von drei Minuten in ein straßentaugliches Fahrzeug. Unter der Haube steckt ein 160PS-BMW-Motor, die Flügel verschwinden an der Seite des Fahrzeugs und nur Propeller und futuristisches Design erinnern an seine Flugtauglichkeit.

AirCar 1 auf der Straße

Mit einer Straßenzulassung für das AirCar wird es jedoch noch etwas dauern. Steve Wright, Experte für Avionik an der University of the West of England lobt zwar das Design, sieht aber Schwierigkeiten in Sicherheitsfragen und der Unfallanfälligkeit – auf der Straße und in der Luft.

Laut Firmensprecher Adam Hartley arbeitet Klein Vision jedoch mit Hochdruck daran, dass AirCar massentauglich zu machen. Für den Familienurlaub ist es als Zweisitzer jedenfalls noch nicht geeignet, trotzdem soll es später für jeden mit einem Führerschein und einem Standard-Flugschein steuerbar sein.

Firmengründer Stefan Klein und Anton Zajac vor dem AirCar 1

Für den Testflug saßen die beiden Firmengründer Stefan Klein und Anton Zajac höchstpersönlich am Steuer. Sie glauben fest an die Zukunft des AirCars 1. „Air Car hat Science Fiction zur Realität gemacht", so Zajac.

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