Neun lange Wochen frei - allerdings nicht für alle

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Einfache Sprache
07/03/2019

Wie man mit einem Fünfer im Zeugnis umgehen kann

Einen Fünfer im Zeugnis zu haben, kann belastend sein. Hier gibt es Tipps, wie Eltern und Schüler damit umgehen können.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Viele Eltern machen sich Sorgen,
wenn das Kind, einen Fünfer im Zeugnis hat.
Hier sind Tipps wie man damit umgeht
und die Nachprüfung schaffen kann.

Sollen Eltern schimpfen oder trösten?

Wenn ein Kind einen Fünfer im Zeugnis hat,
machen sich die Eltern oft Sorgen.
Dadurch steht das Kind unter Druck.
Einige Kinder haben Angst,
mit einem Fünfer nach Hause zu kommen.
Sie befürchten, dass sie bestraft werden.
Es ist nicht gut, wenn die Eltern den Kindern,
wegen einem Fünfer im Zeugnis,
jeden Spaßin den Ferien verbieten.
Die meisten Schüler sehen die Nachprüfung
schon als Strafe.
Wenn ein Schüler einen Fünfer
im Jahres-Zeugnis hat,
kann er im Herbst eine Nachprüfung
in diesem Fach machen.
Wenn er die Nachprüfung geschafft hat,
kann der Schüler in die nächsten Klasse gehen.
Schüler, die eine Nachprüfung
machen müssen, freuen sich über
die Unterstützung von ihren Eltern.

Lern-Seiten im Internet:

Viele Schüler nutzen die Internetseite
YouTube zum Lernen.
Stattdessen könnten Schüler aber auch
auf richtige Lernseiten gehen.
Dort wird der Stoff zum Lernen gut erklärt.
Auf der Internetseite: www.lms.at,
gibt es viele Aufgaben und Hilfe dazu.

Ferien:

Am Beginn der Ferien sollten Schüler
die Möglichkeit haben, sich zu erholen.
Mindestens 3 Wochen sollten sie
dafür Zeit haben.
Spätestens im August sollte dann
begonnen werden, zu lernen.
Man sollte sich die Lernzeit gut einteilen,
damit man am Wochenende auch freie Tage hat.
Zum Schluss sollte man den Stoff
noch einmal durchgehen.
Gut ist es auch wenn Schüler sich von jemanden
abprüfen lassen, zum Beispiel von den Eltern.

Lernen:

Beim Lernen ist es sehr wichtig,
dass Schüler einen angehnehmen Arbeitsplatz haben.
Alles was der Schüler braucht,
wie Bücher, Schreibzeug und ein Glas Wasser,
sollte am Tisch stehen.
So hat der Schüler keinen Grund,
den Arbeitsplatz zu verlassen
und kann sich auf das Lernen konzentrieren.
Die beste Zeit zum Lernen
ist am Vormittag.
Nachdem man 30 Minuten gelernt hat,
sollte man eine Pause machen.
Mit dem Handy oder dem Fernseher
sollte man sich während der Pause
nicht beschäftigen.
Das bringt das Gelernte durcheinander.
Man sollte täglich nicht länger
als 4 Stunden lernen.

Wenn es gute Gründe gibt, kann man
einen Widerspruch einlegen:


Wer den Fünfer im Zeugnis nicht gerecht findet,
kann einen Widerspruch einlegen.
Einen Widerspruch kann man innerhalb
von 5 Tagen nach dem Bescheid einlegen.
Mit einem Widerspruch drückt man aus,
dass man eine Entscheidung
nicht akzeptieren möchte.
Wenn es gute Gründe für den Wiederspruch gibt,
kann die Note noch geändert werden.
Dabei hat man die besten Chancen
wenn der Lehrer einen Fehler gemacht hat.
Wer aber zum Beispiel im
Widerspruch angibt, dass der Unterricht
schlecht war, wird wenig Erfolg haben.
Bei einem Widerspruch kommt es häufig
zum Gespräch mit  Eltern,
Lehrern und Schul-Leitung.
Das Gespräch sollte man
als Beratungs-Gespräch nutzen.
Dabei bespricht man mit Kind und Eltern,
wie es in der Zukunft weitergehen könnte.