Der Mensch greift ins Ökosystem Regenwald massiv ein.

© REUTERS/Paulo Whitaker

Einfache Sprache
04/29/2019

Weltweit weniger Regenwald im Jahr 2018

Vor allem in Brasilien gibt es viel weniger Regenwald.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Forscher haben herausgefunden,
dass es auf der ganzen Welt weniger Regenwald gibt.
Der Regenwald ist ein Wald,
in dem es viel regnet
und wo es sehr heiß ist.
Man nennt den Regenwald auch tropischen Regenwald,
weil er in den Tropen liegt.
Die Tropen sind große Gebiete,
die in der Nähe vom Äquator liegen.
Der Äquator trennt die Erde in einen nördlichen
und einen südlichen Teil.
Den tropischen Regenwald gibt es deshalb
nur in Zentral- und Südamerika,
Afrika und im Süd-Osten von Asien.

Regenwälder sind für die Menschen weltweit wichtig,
weil in den Regenwäldern Sauerstoff entsteht,
den die Menschen zum Atmen brauchen.
Die Forscher haben herausgefunden,
dass viel Regenwald durch Waldbrände zerstört wurde.
Außerdem haben Menschen selbst Bäume gefällt,
damit sie mehr Platz für die Land-Wirtschaft haben.
Die Forscher stellten fest,
dass im Jahr 2018 eine Fläche von
17 Millionen Fußball-Feldern an Regenwäldern
in aller Welt zerstört wurde.
Das ist aber ein bisschen weniger als
in den Jahren 2016 und 2017.
Das ist auch schlecht für viele Tier-Arten,
die in den Regenwäldern leben.
Die Forscher machen sich Sorgen,
dass dadurch viele Tier-Arten aussterben.

Besonders schlimm ist die Lage aber in Brasilien.
Die Regierung in Brasilien will den Regenwald dort
nämlich nicht weiter schützen,
sondern für die Land-Wirtschaft nutzen.
Brasilien ist ein Land in Südamerika.
In Indonesien gibt es dagegen mehr Regenwald,
weil die Regierung in Indonesien
den Regenwald beschützt.
Indonesien ist ein Land im Süd-Osten von Asien.