Symbolbild: Ein Teil des Kurses findet im Flugsimulator statt

© Kurier / Franz Gruber

Einfache Sprache
03/20/2019

Was man über Flugangst wissen sollte

Viele Menschen leiden an Flugangst. Hier wird erklärt, wie die Angst entsteht und was man dagegen tun kann.

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Viele Menschen leiden an Flugangst.
Flugangst wird auch „Aviophobie“ genannt.
Sie bezeichnet die Angst davor,
in Flugzeugen zu fliegen.
Es gibt unterschiedliche Ursachen für
die extreme Angst.
Manche Menschen wissen nicht genau,
wie das Flugzeug funktioniert.
Sie brauchen vor einem Flug Infos
über die Technik vom Flugzeug.
Das hilft ihnen dann, sich sicherer zu fühlen.
Andere Personen leiden zusätzlich
an einer Angst-Störung.
Das verstärkt die Angst vorm Fliegen sehr.
Manche Menschen haben Angst vor dem
Kontroll-Verlust beim Fliegen.
Weil sich das Flugzeug in der Luft befindet,
hat man keine Kontrolle darüber,
wie es sich fortbewegt.

Die Psychologin Irene Rausch meint,
dass manche Ängste gelernt sind.
Deswegen sagt sie, dass man solche
Ängste auch wieder verlernen kann.
Um gegen die Angst zu kämpfen,
kann man einen Flug-Simulator besuchen.
Ein Flug-Simulator ist ein nachgebautes Flugzeug.
Dort kann man verschiedene Flüge nachstellen.
So können sich Personen mit einer Flugangst
mit ihrer Angst auseinandersetzen.
Es gibt auch eigene Schulungen gegen Flugangst.

Pro Jahr finden über 40 Millionen Flüge statt.
Unfälle mit Flugzeugen passieren aber
tatsächlich nur sehr selten.
Flugzeuge zählen heute zu den
sichersten Verkehrs-Mitteln.
Es gibt viel mehr Autounfälle als Flugzeug-Abstürze.
Am 10. März 2019 ist ein Flugzeug
namens „Boeing 737-MAX8“ abgestürzt.
Das macht den Menschen noch mehr Angst,
es kommt aber sehr selten vor.
Solche Unfälle werden in Schulungen
von Piloten besprochen.
Besprochen wird, was man tun kann,
um solche Unfälle zu verhindern.