Einfache Sprache
22.08.2017

Was ist eine Wahl-Umfrage?

Im Oktober finden in Österreich Nationalrats-Wahlen statt. Umfragen sollen Menschen bei der Wahl-Entscheidung helfen.

Gewählt werden die Parteien, die die Bürger im Parlament vertreten sollen.
Viele Leute wollen vorher wissen, welche Partei beliebt ist.
Deswegen werden viele Wahl-Umfragen gemacht.

Eine Wahl-Umfrage wird von einem Meinungsforschungs-Institut erstellt.
Es werden 500 bis 1000 Menschen befragt.
Die Befragten sagen, welche Partei sie im Oktober wählen würden.

Experten werten die Antworten der Befragten aus und errechnen,
welche Partei die Wahl gewinnen könnte.
Die Ergebnisse von Wahl-Umfragen sind nicht sehr genau,
weil nur wenige Leute befragt wurden.
Diese Ungenauigkeit nennt man Schwankungsbreite.

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine Wahl-Umfrage zur Wahl im Oktober:
Für die ÖVP haben 32 Prozent der Befragten gestimmt.
Für die SPÖ und die FPÖ haben 26 Prozent gestimmt.
Die anderen Parteien haben zwischen 7 und 2 Prozent bekommen.

Der Kampf um Wähler-Stimmen

Die Parteien geben sich sehr viel Mühe, um die Wähler zu überzeugen.
Das nennt man Wahlkampf.
Zuerst erstellen die Parteien Wahlprogramme,
damit die Menschen wissen, warum sie die Partei wählen sollen.
Sie versprechen den Wählern Dinge, die sie für wichtig halten.
Zum Beispiel: Niedrigere Steuern oder mehr Pension.
Die wichtigsten Versprechen werden auf Zettel gedruckt und auf der Straße verteilt.
Die Parteien hänge Plakate mit ihren Werbesprüchen auf.
Sie verteilen kleine Geschenke.
Sie rufen Leute an und machen Hausbesuche.
Ganz wichtig sind Auftritte im Fernsehen und im Internet.
Viele Politiker reisen durch Österreich, um die Stimmen der Leute zu gewinnen.