Die Jobannahme in einem anderen Bundesland ist bei besonders günstigen Arbeitsbedingungen zumutbar.

© APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Einfache Sprache
01/24/2020

Was gilt als zumutbar für Arbeitslose in Österreich?

In Österreich gibt es Bestimmungen, die regeln, was von Menschen, die eine Arbeit suchen, verlangt werden kann und was nicht.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Es ist in Österreich so, dass jede
Arbeit zumutbar ist, solange auf die
körperlichen Fähigkeiten vom Menschen

Rücksicht genommen wird.
Die Arbeit darf außerdem
die Gesundheit
nicht gefährden.
Es gibt Zumutbarkeits-Regeln, die bestimmen
was von einem Menschen verlangt
werden kann, der gerade einen Job sucht.
Hier werden einige dieser Regeln vorgestellt.
Es wird auch erklärt was passiert,
wenn man sich nicht daran hält:


Wegzeit zur Arbeit
Wenn man Vollzeit arbeiten geht, ist
eine Wegzeit von zwei Stunden zumutbar.
Wenn man Teilzeit arbeitet, sind es eineinhalb Stunden.

Umzug
Für einen Job umzuziehen ist zumutbar, wenn
der neue Arbeitgeber eine Wohnmöglichkeit
zur Verfügung stellt.
Das gilt aber nur, wenn man keine Kinder hat,
die betreut werden müssen.

Bestrafung
Wer eine zumutbare Arbeit nicht annimmt,
der verliert für eine gewisse Zeit
das
Arbeitslosen-Geld.
Arbeitslosen-Geld erhalten arbeitslose Menschen,
während sie eine neue Arbeit suchen.
Man muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen,
um Arbeitslosen-Geld zu bekommen.
Wenn man sich einmal nicht daran haltet,
bekommt man für 6 Wochen

kein Arbeitslosen-Geld.
Ab dem zweiten Mal bekommt man
für
8 Wochen kein Arbeitslosen-Geld.

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