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Einfache Sprache
07/18/2019

Vor wem sich der Wolf wirklich fürchtet

Um ihre Herden wirksam zu schützen, wird Bauern zu einem Herden-Schutz-Hund geraten.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Bevor der Wolf in Europa ausgerottet wurde,
teilten sich Menschen und Wölfe einen Lebensraum.
Der Mensch passte sich an diese Situation an.
Um ihre Nutztiere zu schützen,
hatten Bauern zum Beispiel Herden-Schutz-Hunde.
Nutztiere werden vom Menschen für
bestimmte Zwecke gehalten, zum Beispiel wegen
ihrem Fleisch oder wegen ihrem Fell.

Herden-Schutz-Hunde verteidigen schon seit
langem Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Rinder oder Gänse.
Sie verteidigen die Nutztier-Herden
vor den Angriffen der Wölfe.
Wölfe machen gerne Jagd auf diese Tiere.
Herden-Schutz-Hunde sind immer große Hunde.
Die Hunde wachsen in den Herden auf, die sie beschützen
und sehen die Herde als ihre Familie.
Diese Hunde haben auch keine Angst vor Wölfen.

Der Wolf hat Angst vor starken Gegnern
Der Wolf vermeidet Kämpfe um Beute,
bei denen er sich verletzen könnte.
Deshalb vermeidet der Wolf auch den Kampf
mit einem Herden-Schutz-Hund.
Ihr Jagd-Gebiet markieren Wölfe,
genauso wie Hunde, mit Kot und Urin.
Wenn die Herden-Schutz-Hunde, ihr Gebiet markieren,
verstehen die Wölfe ihre Nachricht.
Die Nachricht lautet: Hier leben wir!


Abschießen von Wölfen ist sinnlos
Die Anzahl der Wölfe entscheidet nicht darüber,
wie viele Nutztiere von ihnen gefressen werden.
Auch wenn es insgesamt weniger Wölfe gibt,
kann die Zahl der getöteten Nutztiere gleich bleiben.
Es ist besser die Nutztiere
mit einem Herden-Schutz-Hund zu schützen,

als die Wölfe wieder auszurotten.

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