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13.08.2018

USA beschließen neue Straf-Zölle auf Stahl aus der Türkei

Donald Trump, der Präsident der USA, hat am 10. August Straf-Zölle auf den Stahl aus der Türkei beschlossen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Donald Trump hat Anfang August neue Straf-Zölle auf
Stahl aus der Türkei beschlossen.
Das bedeutet, dass die Firmen in den USA Geld-Strafen
bezahlen müssen, wenn sie Stahl aus der Türkei kaufen wollen.
Die neuen Zölle gelten seit dem 13. August.

In Zukunft müssen Firmen in den USA
um die Hälfte mehr für Stahl aus der Türkei bezahlen.

Trump schrieb auf der Internetseite „Twitter“,
dass er auch die Zölle für Aluminium aus der Türkei erhöhen will.
Wann das soweit sein wird, ist nicht bekannt.

Recep Tayyip Erdogan ist der Präsident der Türkei.
Erdogan meinte, dass die USA gegen die Türkei einen
wirtschaftlichen Krieg führen.

Trump hat die Straf-Zölle auf Stahl aus der Türkei auch deshalb verhängt,
weil die USA wollen, dass der amerikanische Pfarrer Andrew Brunson,
der in der Türkei im Gefängnis ist, freigelassen wird.
Brunson wurde in der Türkei verhaftet, weil man ihm
Spionage vorwirft und ihm vorwirft, ein Terrorist zu sein.
Spionage bedeutet, dass Menschen versuchen,
geheime Informationen von anderen Personen oder
einem anderen Land, herauszufinden.

Die Türkei aber möchte, dass die USA den türkischen Aktivisten
Fethullah Gülen an die Türkei übergibt,
damit Gülen in der Türkei vor Gericht kommt.
Ein Aktivist ist eine Person, die sich politisch stark macht
und ein politisches Ziel erreichen möchte.
Erdogan wirft Gülen vor, dass er im Jahr 2015 versucht hat,
die Regierung in der Türkei zu stürzen.
Gülen ist in die USA geflohen.