Einfache Sprache
02.11.2018

Untersuchung zeigt, was Österreichern wichtig ist

Vor Kurzem gab es eine Untersuchung von der Universität Wien. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass es in Österreich nicht mehr so wichtig ist, aus welchem Land man kommt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Vor Kurzem wurde die „Europäische Wertestudie 2018“ vorgestellt.
Die Untersuchung wurde von Sylvia Kritzinger
und Julian Aichholzer durchgeführt.

Bei dieser Untersuchung wurden Menschen in Österreich
nach ihrer Meinung zu verschiedenen Themen befragt.
Zuerst wurden sie zu den Themen Familie, Freunde und Bekannte,
Arbeit und Freizeit befragt.
Die Antworten von 2018 wurden mit den Antworten von
1990 verglichen.
Mehr als die Hälfte der Menschen in Österreich sagte,
dass die Familie immer noch wichtig ist.
Freunden und Bekannte haben, ist den Österreichern 2018
wichtiger als im Jahr 1990.
Den Österreichern ist die Arbeit nicht mehr so wichtig wie früher.
Freizeit ist 2018 mehr Menschen wichtig als 1990.

Als nächstes wurden die Österreich dazu befragt,
wie zufrieden sie im Moment mit ihrem Leben sind.
Dabei stellte sich heraus, dass 2018 viele Österreicher
mit ihrem Leben zufrieden sind.
2008 waren weniger Menschen mit ihrem Leben zufrieden.

Beim 3. Punkt wurden die Menschen gefragt, was für sie wichtig ist,
damit man ein Österreicher ist.
Es wurde festgestellt, dass es vielen Menschen wichtig ist,
dass man Deutsch kann und sich an die Gesetze in Österreich hält.

Aber nur mehr einem kleinen Teil der Österreicher ist es wichtig,
dass man österreichische Verwandte hat und in Österreich geboren wurde.

Beim 4. Punkt wurden die Österreicher gefragt, wen sie nicht
gerne als Nachbarn hätten.
Dabei stellte sich heraus, dass die Hälfte der Österreicher
keine Menschen als Nachbarn haben wollen,
die Probleme mit Drogen haben und oft betrunken sind.
Wenige Menschen haben ein Problem mit homosexuellen Menschen
oder Migranten als Nachbarn.
Migranten sind Menschen, die ihr Heimatland verlassen,
um in einem anderen Land zu leben.

Homosexuelle sind Männer, die Männer lieben und Frauen,
die Frauen lieben.

Als nächstes wurden die Österreicher gefragt,
wie zufrieden sie mit der Politik sind.
Dabei kam heraus, dass die viele Österreicher
mit der Politik zufrieden sind.
Es stellte sich auch heraus, dass die Hälfte der Österreicher
die Demokratie für die besten Regierungs-Form hält.
In der Demokratie wird vom Volk gewählt, wer das Land regieren soll.

Zuletzt wurden die Österreicher gefragt,
welchen Organisationen sie vertrauen.
Es stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte der Österreicher
der Polizei vertraut, gefolgt von der Justiz und von Gewerkschaften.
Die Justiz kontrolliert die Einhaltung der Gesetze.
Gewerkschaften setzten sich für die Rechte von Mitarbeitern ein.

Es wurden auch Mitarbeiter vom KURIER gefragt,
wie sie ihr Leben in Österreich sehen.
Hier 2 Beispiele:

Die KURIER-Mitarbeiterin Mariana Nica kommt aus
der rumänischen Hauptstadt Bukarest.
Sie meint, dass sie nach Wien kam, um Deutsch zu lernen.
Sie wollte eigentlich nur für 1 Jahr bleiben.
Sie lebt aber jetzt schon seit 12 Jahren in Österreich
und sagt, dass für sie Wien ihre Heimat ist, weil sie hier
ihre Arbeit, ihre Freunde und ihre Wohnung hat.
Sie findet, dass Wien eine Stadt mit verschiedenen Kulturen ist.
Sie meint auch, dass sie sich als Österreicherin und Rumänin fühlt.

Der KURIER-Mitarbeiter Olivier Gnagora von der Online-Werbung
findet die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich sehr gut.
Er wurde im afrikanischen Land Elfenbeinküsten geboren.
Mit 6 Jahren kam er mit seiner Familie nach Wien,
wo sein Vater eine Arbeit hatte.
Seit 25 Jahren lebt Gnagora in Wien und fühlt sich in Wien
sehr wohl und auch als Teil der Gesellschaft.
Er sagt auch, dass er bisher Rassismus noch nicht erlebt hat.
Rassismus bedeutet, dass Menschen wegen ihrer Herkunft,
Religion oder wegen ihrem Aussehen ausgegrenzt,
benachteiligt oder sogar vertrieben werden.
Er meint aber auch, dass er nie jemanden gereizt hat
und sich auch nicht reizen lässt.

Nähere Informationen zu der Untersuchung
findet man auf der Internet-Seite der Universität Wien:
https://www.werteforschung.at/.