Eine neue Studie zeigt: Die Britinnen und Briten haben immer seltener Sex.

© Getty Images/RgStudio/istockphoto

Einfache Sprache
05/13/2019

Untersuchung hat ergeben: Menschen haben weniger Sex

Bei einer Untersuchung aus Großbritannien hat man herausgefunden, dass die Briten so wenig Sex wie noch nie haben.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

In Großbritannien hat man
bei einer Untersuchung festgestellt,
dass weniger als die Hälfte der Briten
noch 1 Mal pro Woche Sex hat.
Für die Untersuchung hat man die Daten
von über 34 000 Männern und Frauen
zwischen
16 und 44 Jahren überprüft.
Bei der Untersuchung wurden Menschen
zu vaginalem, analem oder oralem Sex befragt.
Dabei spielte es keine Rolle, ob der Partner
vom gleichen oder vom anderen Geschlecht war.
Männer und Frauen, denen es gesundheitlich
besser ging, hatten mehr Sex,
so wie Menschen mit hohen Einkommen
und Menschen die viel gearbeitet haben.

Bei der Befragung stellte man fest,
dass die Menschen in den vergangen Jahren
immer weniger Sex hatten.
Dort wo Menschen sich mehr mit
dem Internet beschäftigen,
da ist der Sex zurückgegangen.
Am meisten betroffen sind Frauen
und Männer im mittleren Lebensalter.
Sie müssen sich oft um Arbeit, Kinder-Betreuung
und die Pflege von älteren Familien-Mitglieder kümmern.
Das bedeutet viel Stress und wenig Zeit.
Die Personen, die am wenigsten Sex hatten,
waren gleichzeitig diejenigen,
die sich mehr Sex wünschten.

Sex ist nicht das wichtigste:

Frauen haben ein Recht darauf Sex zu haben,
wenn sie Lust haben und nicht nur weil
es der Partner  gerne möchte.
Wenig Sex zu haben, ist nicht immer schlecht.
Das kann für die befragten Menschen,
die nur wenig oder nicht so viel Sex haben,
ein Trost sein.
Wichtig ist nicht, wie oft Menschen Sex haben,
sondern ob es für sie selber überhaupt wichtig ist.