Einfache Sprache
04.06.2018

Ungarn: Geplantes Gesetz macht es schwer, Flüchtlingen zu helfen

In Ungarn ist ein neues Gesetz geplant. Durch das Gesetz könnten Flüchtlingshelfer ins Gefängnis kommen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Der Premier-Minister von Ungarn, Viktor Orban,
hat ein neues Gesetz geplant.
Das Gesetz muss noch
im ungarischen Parlament beschlossen werden.
In einem Parlament werden geplante Gesetze
besprochen und beschlossen.
Das geplante Gesetz heißt "Stop-Soros-Gesetz".
Der Name "Stop Soros"
bezieht sich auf den amerikanischen Milliardär George Soros,
der viele Hilfs-Organisationen unterstützt.
Viktor Orban beschuldigt ihn,
zu viele Flüchtlinge nach Europa zu holen.

Menschen in Ungarn, die Flüchtlingen aus dem Ausland helfen,
könnten durch das Gesetz bis zu 1 Jahr ins Gefängnis müssen.
Viele Menschenrechts-Organisationen
finden das geplante Gesetz nicht gut.
Sie meinen, dass das Gesetz ein direkter Angriff
auf die Mitarbeiter der Hilfs-Organisationen in Ungarn ist.
Die Hilfs-Organisation haben vor,
trotzdem den Flüchtlingen in Ungarn zu helfen.

Allgemein versucht die Regierung von Orban,
Angst und Unsicherheit zu verbreiten,
heißt es von den Organisationen.
Besonders schlimm finden sie die Drohung,
dass auch das Verteilen von Informations-Blättern
an Flüchtlinge verboten werden soll.