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Einfache Sprache
02/28/2019

Stadtkinder brauchen mehr Natur

Es gibt immer mehr Kinder, die in der Stadt aufwachsen und dadurch nur wenig von der Natur sehen. Das kann sich auf die psychische Gesundheit auswirken.

von Inklusive Lehrredaktion

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Forscher aus DĂ€nemark haben herausgefunden,
wie gut sich die Natur auf Menschen auswirkt.
Die Natur kann Menschen vor psychischen Problemen schĂŒtzen.
Bei Stadtkindern besteht eine grĂ¶ĂŸere Gefahr,
psychisch zu erkranken.
Grund dafĂŒr ist, dass sie nur wenig
von der Natur umgeben sind.
Kinder sollten sich bis zum 10. Lebensjahr
so oft wie möglich mit der Natur befassen.

Da aber immer mehr Menschen in
StĂ€dten leben, ist die Gefahr fĂŒr
psychische Erkankungen höher.
In der Stadt gibt es viele Kinder,
die nur sehr selten oder gar nicht in
der Natur spielen.
Die PĂ€dagogin Jutta Rabenau
hat dieses Problem bemerkt.
Sie organisiert fĂŒr Kindergarten-
und Schulkinder SpaziergÀnge in der Natur.
„FĂŒr manche ist die Natur derart fremd,
dass sie sich sogar etwas vor dem
Wald fĂŒrchten“, erzĂ€hlt Rabenau.
Die Kinder fĂŒrchten sich zum
Beispiel, ĂŒber Wurzeln von BĂ€umen
zu steigen oder sich schmutzig zu machen.

FĂŒr die Kinder ist es schon ein Erfolg,
wenn sie fĂŒr 1 Stunde in der Natur sind.
Kinder, die in der Schule sehr unruhig sind,
sind durch die SpaziergÀnge im Wald
mehr ausgeglichen.
Auch schĂŒchterne Kinder kommen
mehr aus sich heraus.

Die dÀnische Untersuchung macht auch klar,
dass StÀdte anders geplant werden sollten.
Es sollte mehr Orte mit Natur geben.
Die Natur hilft Erwachsenen und
Kindern beim Abbau von Stress.

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