Einfache Sprache
04/16/2019

So kann man die Matura schaffen

Viele Schüler haben Angst vor der Matura-Prüfung. Hier sind 9 Tipps, die Schülern dabei helfen können, die Matura zu bestehen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Viele Schüler sind bei den Prüfungen
zur Matura sehr aufgeregt.
Die Matura ist die Abschluss-Prüfung
einer höheren Schul-Ausbildung in Österreich.
Hier sind Tipps, die ihnen dabei helfen,
besser mit dem Stress umzugehen:

Nicht genügend im Zeugnis:
Wer in einer berufsbildenden höheren Schule
oder in der 8. Klasse im Gymnasium
einen Fünfer im Jahres-Zeugnis hat,
kann eine Wiederholungs-Prüfung machen.
So kann man sich seine Note
von einer 5 zu einer 4, ausbessern.
Wer die Wiederholungs-Prüfung schafft,
ist gut vorbereitet für die Matura.
Wenn man 2 Fünfer im Zeugnis hat,
kann man eine Nachprüfung machen.
Eine Nachprüfung ist eine Prüfung über
den Jahres-Stoff in einem Schulfach.
Man muss sie machen, wenn man im Jahres-Zeugnis
mit einer 5 benotet wurde und diese Note
ausbessern will, damit man in die
nächste Klasse aufsteigen darf.
Das Fach in dem sich die meisten
schwer tun ist Mathematik.

Osterferien:
Spätestens zu Ostern sollte man wissen,
in welchen Fächern man noch Probleme hat.
Es kann helfen, sich einen Stundenplan zu machen.
So kann man sich einteilen, wann man was lernt.
Man sollte zu der Uhrzeit lernen, zu der man
sich am besten konzentrieren kann.
Das ist bei jedem unterschiedlich.
Zwischendurch sollte man kürzere
und auch längere Pausen machen.

Abprüfen:
Wenn man mit dem Lernen fertig ist,
sollte man sich selbst abprüfen
oder sich von anderen abprüfen lassen.

Frühere Prüfungs-Aufgaben:
Aufgaben und Lösungen von Prüfungen
aus dem Vorjahr findet man unter:
https://www.srdp.at/

Mathematik:
Mathe ist das Angstfach für viele Schüler.
In diesem Fach gab es die meisten Beschwerden
von Schülern und Lehrern über die Prüfung.
Deswegen wurde die Beurteilung geändert,
damit man die Prüfung mit weniger Punkten schafft.

Keine Angst:
Wenn man keine Angst vor der Prüfung
haben will, sollte man sich gut vorbereiten.
Man kann sich an eine Prüfung erinnern,
die man schon geschafft hat.
Das kann gute Gefühle auslösen
und dadurch ist man auch etwas entspannter
während der Prüfung.
Wer aber extreme Angst vor der Prüfung hat
und darunter leidet, sollte sich Hilfe
bei einem Psychologen suchen.
Psychologen befassen sich
mit dem Verhalten von Menschen.
Wenn man bei der mündlichen Prüfung
das Eingeübte plötzlich vergisst,
kann man um eine kurze Pause bitten,
damit man sich wieder konzentrieren kann.

Nicht schummeln
:
Aufs Schummeln sollte man auf jeden Fall verzichten.
Denn wenn man beim Schummeln erwischt wird,
muss man im Herbst die Prüfung wiederholen.
Wenn man aber eine 5 auf die schriftliche
Prüfung hat, kann man Ende Mai
nochmal eine Prüfung machen.
Insgesamt hat man 3 Chancen,
sich eine 5 auszubessern.

Mündliche Prüfung:
Es ist üblich, dass junge Männer im Anzug
zur Prüfung gehen und junge Frauen
einen Rock und eine schöne Jacke tragen.
Man sollte  vor der Prüfung mit dem Lehrer
über die Prüfungs-Themen sprechen.
Das Präsentieren ist bei der mündlichen Prüfung
auch sehr wichtig.

Nicht aufgeben:
Junge Schüler würden am liebsten gleich aufgeben,
wenn sie einen oder mehrere Fünfer im Zeugnis haben.
In diesem Fall sollte man sich Bestätigungen
für die Fächer holen, die man positiv abgeschlossen hat.
Denn manche wollen nach 5 oder 10 Jahren
die Matura nachmachen.