Einfache Sprache
07.02.2017

Schulärzte wollen nicht mehr impfen

Immer mehr Schulärzte weigern sich, die Schulkinder zu impfen. Der Grund ist, dass sie für Impf-Schäden persönlich bezahlen müssten.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Wenn ein Kind eine Impfung nicht verträgt, dann müssen
die Schulärzte dem Kind Schadens-Ersatz bezahlen.
Das heißt, sie müssen den Kindern Geld für Impf-Schäden bezahlen.
Das ist für Schulärzte ein großer Nachteil.
Deshalb weigern sich immer mehr Schulärzte, die Schüler zu impfen.
Sie beraten die Kinder nur mehr und schicken sie für die Impfungen zu Hausärzten.
Es gehört zu den Aufgaben von Hausärzten zu impfen.
Deshalb zahlt die eine Versicherung den Schadens-Ersatz.

Bei Schulärzten ist das nicht so.
Deshalb machen sich Eltern jetzt Sorgen, dass die
Kinder wichtige Impfungen nicht bekommen.
Der Wiener Stadt-Schulrat sucht nach einer Lösung.
Der Wiener Stadt-Schulrat ist eine Gemeinschaft, die sich
um vieles kümmert, das mit Schulen in Wien zu tun hat.
Er will zum Beispiel eine eigene Versicherung für Schulärzte gründen.
Damit sollen Impf-Schäden bezahlt werden.
Für die Schulärzte ist das aber zu wenig.
Sie wollen einen offiziellen Auftrag für das Impfen bekommen,
so wie es auch bei Hausärzten ist.