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05/09/2019

Hände-Hygiene in Krankenhäusern nicht gut

In einer Untersuchung wurde herausgefunden, dass die Hände-Hygiene in Krankenhäusern nicht gut ist.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

In den USA erkranken immer mehr Menschen,
die bereits im Krankenhaus liegen,

an einer anderen Erkrankung
aus dem Krankenhaus.
Das ist auch in Europa so.
Menschen, die auf der Intensivstation liegen,
werden besonders schnell krank.
Diese Art von Krankheiten nennt man
„hospital acquired infections“.
"Hospital acquired infections" ist englisch und
heißt auf Deutsch „Krankenhaus-Krankheiten“.


Hände-Hygiene im Krankenhaus

Die richtige Hände-Hygiene vor und nach
jedem Kontakt mit Patienten ist sehr wichtig,
damit Krankheiten nicht übertragen werden.
Eine Untersuchung hat herausgefunden,
dass die Hände-Hygiene
in vielen Krankenhäusern nicht gut ist.
Vor allem Einmal-Handschuhe werden
öfter als nur einmal getragen.

Die richtige Hände-Hygiene wird aus mehreren
Gründen im Krankenhaus immer wichtiger.
Patienten, die auf der Intensivstationen betreut werden,
werden immer älter und schwächer.
Das bedeutet, dass ihr Immunsystem
nicht mehr stark genug ist,
um sich vor Krankheiten zu schützen.
Das Immunsystem ist das Abwehrsystem vom Körper.
Es schützt den Körper vor Krankheits-Erregern und Giften
und hilft beim Heilen von Verletzungen.

Hände-Hygiene zu Hause

Auch privat ist die Hände-Hygiene sehr wichtig.
Besonders wichtig ist das regelmäßige Händewaschen.
Vor allem bevor und nachdem man
mit kranken Menschen Kontakt hatte.
Aber auch vor dem Essen,
nachdem man auf der Toilette war,
nach jedem Husten oder Putzen der Nase
sollte man sich gründlich und
mit Seife die Hände waschen.
Das sollte in etwa 30 Sekunden dauern.
Auch das Abtrocknen der Hände
nach dem Händewaschen ist wichtig.