Einfache Sprache
11.10.2018

Regierung beschließt Geld-Kürzung für Kinder im Ausland

Die Regierung hat Anfang Oktober beschlossen, dass Kinder, die im EU-Ausland leben, weniger Geld bekommen sollen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die österreichische Regierung hat am 9. Oktober beschlossen,
dass die Familien-Beihilfe für Kinder, die im Ausland leben, gekürzt wird.
Betroffen werden Kinder aus EU-Ländern sein,
bei denen die Eltern in Österreich arbeiten.
Familien-Beihilfe nennt man das Geld,
dass Eltern vom Staat Österreich für ihre Kinder
zur Unterstützung bekommen.

Diese Kürzung wäre für Menschen aus anderen EU-Ländern,
die in Österreich arbeiten, sehr schlecht.

Hier kommt ein Beispiel von einer Pflegerin aus der Slowakei:
Sie arbeitet in Österreich und hat ein Kind, das in der Slowakei lebt.
Sie bekommt jeden Monat in Österreich
die Familien-Beihilfe von 114 bis 165 Euro.
Wie viel sie bekommt, ist abhängig vom Alter von ihrem Kind.
In der Slowakei bekommt sie nur 24 Euro im Monat pro Kind.
Die Regierung möchte, dass die Pflegerin in Österreich
genauso viel Geld für ihr Kind bekommt, wie in der Slowakei.

Die EU-Kommision ist gegen dieses neue Gesetz
und will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen.

Der Europäische Gerichtshof ist zuständig
für die Einhaltung der Gesetze von der EU.
Das neue Gesetz soll ab 2019 gelten.