Einfache Sprache
29.06.2018

Proteste gegen Einreise-Verbot in die USA

Trump versuchte bereits kurz nach seinem Wahlsieg ein Einreise-Verbot für Menschen aus bestimmten Ländern zu beschließen. Jetzt wurde vom Höchst-Gericht bestätigt, dass er das tun darf.

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Es wird in vielen Teilen der USA protestiert,
weil ein Gericht das von Trump geplante Einreise-Verbot erlaubt hat.
Bei einem Protest zeigt man öffentlich, dass man etwas
nicht gut findet und man sich eine Änderung wünscht.
Trump wollte das Einreise-Verbot eigentlich
schon kurz nach der Wahl beschließen.

Als Trump kurz nach seinem Wahlsieg
seine Pläne für das Einreise-Verbot bekannt gab,
wurden diese vom Höchst-Gericht überprüft.
Vom Höchst-Gericht wurde nun entschieden,
dass er das Einreise-Verbot beschließen darf.
Er hat laut diesem einen guten Grund
für das Verbot angegeben.
Trump begründete das Einreise-Verbot
mit dem Schutz der Sicherheit in den USA.

In vielen großen Städten der USA wie New York, Los Angeles
und Washington gingen am 26. Juni viele Menschen
auf die Straße, um zu protestieren.
Dabei wurden viele Menschen von der Polizei festgenommen.
Das Einreise-Verbote gilt für Staatsbürger
aus dem Iran, Jemen, Libyen, Somalia und Syrien.

Auch die Einwanderungs-Politik von Trump
an der Grenze zu Mexiko wird weiterhin stark kritisiert.
Kritisieren bedeutet, dass man sagt oder schreibt,
wenn man etwas nicht gut findet.
17 Bundesstaaten der USA verklagen Donald Trump
sogar wegen seiner Ausländer-Politik vor Gericht.
Einige Politiker in den USA sind auch der Meinung,
dass diese Entscheidung vom Höchst-Gericht als größter Fehler
in die amerikanische Geschichte eingehen wird.

Auch Österreicher betroffen
Auch in Österreich sind mehr als 35 000 Menschen
von dem Einreise-Verbot betroffen.
In Österreich leben viele Menschen,
die außer einer österreichischen
zum Beispiel eine iranische oder syrische Staatsbürgerschaft haben.
Sie können zwar versuchen, in die USA zu kommen,
indem sie nur ihren österreichischen Pass herzeigen.
Es weiß allerdings niemand,
wie man in den USA damit umgehen wird.