© dpa /

Einfache Sprache
05/06/2019

Österreichische Regierung muss mehr Geld für das Klima zahlen

Die österreichische Umwelt-Ministerin sagte, dass Österreich seine Klima-Ziele nicht eingehalten hat.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Elisabeth Köstinger ist die Umweltministerin von Österreich.
Köstinger meinte, dass es in Österreich im Jahr 2017
mehr Treibhaus-Gase gab als im Jahr 2016.

Treibhaus-Gase sorgen dafür,
dass es auf der Erde wärmer wird.
Zu den Treibhaus-Gasen gehört auch Kohlen-Dioxid.
Kohlen-Dioxid wird mit CO2 abgekürzt.
Vor allem Autos, Fabriken und Kraftwerke
produzieren jeden Tag CO2,

das dann einfach so in die Luft kommt.
Je mehr Treibhaus-Gase in der Luft sind,

desto wärmer wird es auf der Erde.
Das Klima verändert sich somit.
Das nennt man Klimawandel.
Der Klimawandel ist für die Menschen
auf der Erde aber nicht gut,
weil es dadurch immer öfter
schwere Unwetter gibt,
bei denen viele Menschen sterben
und verletzt werden.

Mit Schad-Stoffen und Treibhaus-Gasen handeln

Weltweit haben sich viele Länder verpflichtet,
die Umwelt zu schützen
und weniger Treibhaus-Gase zu produzieren.
Diese Länder haben auch festgelegt,
wie viele Schad-Stoffe jedes Land verursachen darf.
Zu diesen Ländern zählt auch Österreich.
Österreich verursacht aber mehr Schad-Stoffe,
als es eigentlich darf.
Dies führt dazu, dass mit Schad-Stoffen und
Treibhaus-Gasen gehandelt wird.

Wenn eine Fabrik zum Beispiel mehr CO2 verursacht,
als es eigentlich darf,
kann diese Fabrik andere Fabriken,
die noch nicht zu viel CO2 produziert haben,
fragen, ob sie diese CO2-Menge abkaufen kann,
um so selbst mehr CO2 produzieren zu dürfen.
Das kostet aber zusätzlich Geld.
Dies nennt man „Emissions-Handel“.
Emissionen sind Schad-Stoffe und Treibhaus-Gase.

Die Regierung in Österreich muss deshalb
wahrscheinlich in den Jahren 2021 bis 2030
ungefähr 1 bis 7 Milliarden Euro mehr zahlen.
Das Land Österreich bezahlt davon den größten Teil,
den Rest bezahlen die Bundesländer.