Einfache Sprache
08.05.2017

Oe24 wegen zu ausführlichem Bericht verurteilt

Am 4.Mai wurde die Nachrichten-Seite Oe24 vom Presse-Rat verurteilt. Sie hat sehr ausführlich über einen Missbrauchs-Fall berichtet.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am 4.Mai hat der Presse-Rat die Nachrichten-Seite von Oe24 verurteilt.
Oe24 ist eine Internet-Plattform der Tageszeitung „Österreich“.
Die Nachrichten-Seite berichtete zu ausführlich darüber, dass ein 3-jähriges Kind sexuell missbraucht wurde und an den Verletzungen gestorben ist.
Der Presse-Rat passt auf, dass öffentliche Medien, wie zum Beispiel Fernsehen oder Zeitungen, verantwortungsvoll mit Informationen umgehen.

Der Artikel verletzte die Menschen-Würde und die Privatsphäre des Kindes.
Das teilte der Presse-Rat am 4.Mai mit.
Der Missbrauchs-Fall fand 2013 statt.
Oe24.at nannte im Bericht nicht nur den Namen des Kindes, sondern veröffentlichte auch ein Foto von dem Kind.
In einer Aussendung vom Presse-Rat stand, dass oe24.at die Grenze deutlich überschritten hat.
Wolfgang Fellner ist der Herausgeber der Tageszeitung „Österreich“.
Er sagt, dass seine Druck-Zeitung ein Mitglied vom Presse-Rat ist, die Internet-Seite Oe24 aber nicht.