Die Neos fordern eine Mobbing-Meldestelle

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Einfache Sprache
05/13/2019

Neue Lösungen für Mobbing und Gewalt an Schulen

Politiker suchen nach neuen Lösungen für Mobbing in Schulen und gewalttätige Schüler.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Mobbing und gewalttätige Schüler
sind momentan ein großes Thema
an den Schulen in Wien.

Mobbing von Schülern und Lehrern

In Wiener Schulen kommt Mobbing immer öfter vor.
Mobbing ist, wenn  jemand andauernd
belästigt, beschimpft oder geärgert wird.
Das ist zwar keine körperliche Gewalt,
kann für Betroffene aber genauso schlimm sein.

Vor Kurzem wurde von einer Lehrerin berichtet,
die andere gemobbt hat und von einem Lehrer,
der von den Schülern gemobbt wurde.
Die NEOS fordern deswegen eine
Mobbing-Meldestelle für Lehrer und Schüler,
mehr Sozial-Arbeiter und Schul-Psychologen.
Für besonders schlimme Mobbing-Fälle soll
eine Mobbing-Kommission zuständig sein.
Eine Kommission wird von Experten betreut.
Diese Kommission soll auch
Suspendierungen einreichen können.
Wenn ein Schüler oder Lehrer suspendiert wird,
darf er für eine längere Zeit nicht in die Schule kommen.

"Time-Out"-Klassen für gewalttätige Schüler

Der österreichische Bildungs-Minister
Heinz Faßmann von der ÖVP verlangt,
dass „Time-Out“-Klassen
in Österreich eingeführt werden.
„Time-Out“-Klassen gibt es bereits in der Schweiz.
In die „Time-Out“-Klassen
sollen gewalttätige Schüler kommen.
Es ist aber noch nicht klar,
wie lange die Schüler sich
in diesen „Time-Out“-Klassen befinden sollen.
Dort sollen Lehrer neben den normalen
Schul-Fächern auch das Verhalten von den Schülern
in Gruppen und gewaltfreie Lösungen bei
Auseinandersetzungen unterrichten.
Das Ziel in dieser Klasse ist es,
dass die Schüler schließlich wieder in
ihre gewohnte Klasse zurückkehren können.
Die „Time-Out“-Klassen sollen in
Versuchs-Projekten eingeführt werden.
Bei Versuchs-Projekten werden
bestimmte Maßnahmen getestet.
Wenn der Test gut verlaufen ist,
werden die Maßnahmen meistens beschlossen.
Wenn der Test nicht gut verlaufen ist,
werden die Maßnahmen nicht beschlossen.

Die Bildungs-Sprecherin Stephanie Cox
von der Liste Jetzt, ist gegen die
geplanten „Time-Out“-Klassen.
Laut Cox sollte man dafür sorgen,
dass sich die Schüler
für eine kurze Zeit beruhigen können.
Danach sollten die gewalttätigen Schüler wieder
in ihre Klasse zurückgehen dürfen.
Die NEOS stimmen ebenfalls gegen die „Time-Out“-Klassen.
Die NEOS glauben nicht,
dass diese Klassen funktionieren werden.
Die FPÖ meint, dass es Erziehungs-Camps für
„gewalttätige Problem-Schüler“ geben sollte.