Einfache Sprache
11.09.2017

Nationalrats-Wahlen: Die wichtigsten Anliegen der Parteien

Am 15. Oktober werden 10 Parteien zur Nationalrats-Wahl in ganz Österreich antreten. Hier stellen wir die wichtigsten Anliegen der Parteien kurz vor.

FLÖ – Freie Liste Österreich
& FPS Liste Dr. Karl Schnell

Karl Schnell hat 2015 die FPÖ verlassen und hat seine eigene Partei gegründet.

Dafür setzt sich die Partei ein:
– Die Grenzen von Österreich sollen für Flüchtlinge geschlossen werden.
– Gegen Frauen-Quoten.
Frauen-Quote bedeutet, dass ein bestimmter Teil der Mitarbeiter weiblich sein muss.
Eine Frauen-Quote gibt es, damit Frauen die gleichen Möglichkeiten wie Männer in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben.

FPÖ Freiheitliche Partei Österreichs

Dafür setzt sich die Partei ein:
– die Zuwanderung von Flüchtlingen begrenzen.
– Kein Geld mehr für Asylberechtigte.
Asylberechtigte sollen stattdessen Kleidung und Essen bekommen.
– Große Unternehmen sollen weniger Steuern zahlen.
Bildung in Kindergärten verbessern.

GILT Liste Roland Düringer – meine Stimme gilt

Der Kabarettist hat seine Partei für Menschen gegründet,
die mit der aktuellen Politik unzufrieden sind.
Viele Menschen wählen deswegen ungültig.
Düringer will, dass diese Menschen seiner Partei die Stimme geben,
statt ungültig zu wählen.
Düringer möchte, dass jeder bei politischen Entscheidungen mit entscheiden kann.

Die Grünen – Die Grüne Alternative

Dafür setzt sich die Partei ein:
– Umweltschutz
– Keine Atomkraft in Europa.
Strom soll mit Hilfe von Wasserkraft, Windkraft und Sonnenenergie erzeugt werden.
– Öffentlicher Verkehr soll leistbar für alle sein.
– Wohnen soll für alle leistbar und gerecht sein.
– Mehr Respekt im Internet.
– Ein neues Gesetz für den Tierschutz.
– Ein faires Pensions-System.

KPÖ Kommunistische Partei Österreichs
und Plattform Plus – offene Liste

Die ehemalige Sprecherin der jungen Grünen, Flora Petrik,
tritt jetzt bei der KPÖ an.

Dafür setzt sich die Partei ein:
– Weniger Arbeitszeit und mehr Gehalt.
– Mehr Gemeinde-Wohnungen und niedrigere Mieten.
– Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

ÖVP – Liste Sebastian Kurz

Die ÖVP (Österreichische Volkspartei ) nennt sich für die Wahl "Liste Sebastian Kurz".

Dafür setzt sich die Partei ein:
– Die Wirtschaft stärken, Unternehmen unterstützen, mehr Arbeitsplätze schaffen, die Steuern senken.
– Das Pensions-System so ändern, dass es für Österreich lange Zeit leistbar und gerecht ist.
– Das Gesundheits- System und das Pflege-System verbessern.
– Ausbildungs-Möglichkeiten in Österreich verbessern.
– Die Zuwanderung besser kontrollieren.

NEOS – Das Neue Österreich
gemeinsam mit Irmgard Griss,
Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung

Dafür setzt sich die Partei NEOS ein:
– Steuern senken.
– Unternehmen gründen soll einfacher werden.
– Schulen sollen mehr selbst entscheiden können.
– Ein Pensions-System, das für Österreich langfristig leistbar ist.

PILZ – Liste Peter Pilz

Es gibt kein spezielles Wahl-Programm.
Aber die Partei-Mitglieder sind Experten in verschiedenen Gebieten.
Zum Beispiel sind in der Partei Rechtsanwälte, eine Unternehmerin, eine Musikerin und ein Tierschützer.

SPÖ – Die Sozialdemokratische Partei Österreichs

Dafür setzt sich die Partei ein:
– 1500 Euro Mindestlohn für alle.
– Bezahlte Überstunden auch für Teilzeit-Mitarbeiter.
– Leistbares Wohnen für alle.
– Weniger Sonderrechte für große Firmen.
– Mehr Sicherheit, dafür sollen mehr Polizisten eingestellt werden.
– Ganztags-Betreuung für Kinder.

Die WEISSEN– Das Recht geht vom Volk aus.

Die Weissen wollen, dass jede Stimme zählt.
Dafür setzen sich die Weissen ein:
– Das Volk soll mehr direkt entscheiden können.
– Die Menschen sollen zukünftig mit dem Handy über Gesetze abstimmen können.
– Die Steuern senken
Österreich soll sich nicht weiter verschulden.
– Ein sorgsamer Umgang mit Menschen, Tieren und der Umwelt.