Präsident Filipe Nyusi und Renamo-Führer Ossufo Momade umarmen sich im Zuge der historischen Einigung

© AP/Tsvangirayi Mukwazhi

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08/02/2019

In Mosambik wurde ein Friedens-Vertrag unterzeichnet

Die Regierung und die Renamo-Rebellen haben einen Friedens-Vertrag in Mosambik unterzeichnet.

von Inklusive Lehrredaktion

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In Mosambik haben die Regierung und die
Renamo-Rebellen jahrelang verhandelt.
Mosambik ist ein Staat im Süden von Afrika.
Am 1. August wurde schließlich ein Friedens-Vertrag
vom Präsidenten von Mosambik und vom
Oppositions-Führer in Mosambik unterzeichnet.
Die Opposition sind die Parteien im Parlament,
die nicht in der Regierung sind.
Der Oppositions-Führer führt die größte
Oppositions-Partei im Parlament an.
Renamo ist die größte Oppositions-Partei in Mosambik.
Durch den Vertrag werden die ehemaligen
Renamo-Rebellen wieder in die Gesellschaft aufgenommen.
Vor kurzer Zeit gaben die Renamo-Rebellen
ihre Waffen ab.

Renamo war eine Widerstands-Bewegung.
Sie kämpften vom Jahr 1977 bis
zum Jahr 1992 gegen Frelimo.
Die Frelimo war damals die Partei,
die in Mosambik regiert hat.
Auch heute ist Frelimo die Partei,
die in Mosambik regiert.
Die Frelimo war eine Befreiungs-Bewegung.
Sie erkämpfte im Jahr 1975 Mosambiks
Unabhängigkeit von Portugal.
Dann gab es in Mosambik einen Bürgerkrieg
zwischen Frelimo und Remano.
Im Bürger-Krieg von Mosambik kämpfte Renamo
als Nationaler Widerstand.
Frelimo kämpfte als Befreiungs-Front.
Die beiden Gruppen kämpften gegeneinander.
Bei dem Bürger-Krieg wurden 1 Million Menschen getötet.
Im Jahr 1992 wurde erstmals ein Friedens-Vertrag unterzeichnet.
Im selben Jahr ging die Renamo in die Politik von Mosambik.
Im Jahr 2013 begannen die Renamo-Rebellen
erneut zu kämpfen.
Im Jahr 2016 haben wieder Friedens-Gespräche begonnen.
Jetzt gibt es Hoffnung auf einen langfristigen Frieden
zwischen den Gruppen.

In Mosambik gibt es im Oktober Wahlen.