Einfache Sprache
27.07.2018

Frauen bekommen in Österreich weniger Pension als Männer

Der Chef vom SPÖ-Pensionisten-Verband fordert, dass die Regierung etwas gegen die ungleiche Pension von Frauen und Männer unternimmt.

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Frauen bekommen in Österreich um fast die Hälfte weniger
Pension als Männer.
Pension nennt man das Geld, das man bekommt,
wenn man im Ruhestand ist.

Peter Kostelka ist der Chef vom SPÖ-Pensionisten-Verband.
Der Pensionisten-Verband setzt sich für die Interessen
der Pensionisten in Österreich ein.
Kostelka meint, dass Frauen weniger Pension bekommen,
weil viele Frauen nur den halben Tag arbeiten.
Sie kümmern sich nämlich oft um ihre Kinder oder um
ältere Familienmitglieder.

Kostelka sagt auch, dass die Pensions-Veränderungen von
ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2003 auch dafür verantwortlich ist,
dass Frauen weniger Pension bekommen.
Kostelka meint, dass diese Ungleichheit bald beendet werden muss.
Kostelka schlägt vor, dass man die Jahre, wo man am wenigsten
in die Pension einbezahlt hat,
nicht für die Berechnung der Pension miteinbezogen werden.

Er will auch, dass die Erziehung von Kindern und die Pflege von
Familienmitgliedern berücksichtigt werden.

Wenn Frauen Kinder erziehen oder Verwandte pflegen,
können sie oft nicht der ganzen Tag arbeiten.
Deshalb bekommen sie weniger Pension.
Kostelka will aber, dass auch diese Zeiten
bei der Pensions- Berechnung berücksichtigt werden.