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23.03.2018

Fitness senkt das Demenzrisiko

Laut einer schwedischen Langzeitstudie sind Frauen, die im mittleren Alter viel Sport machen, im hohen Alter viel weniger gefährdet, an Demenz zu erkranken.

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Laut einer Studie sind Frauen, die im mittleren Alter viel Sport machen,
viel weniger gefährdet, im hohen Alter an Demenz zu erkranken.
Die Studie soll als Motivation dienen,
mehr Sport zu betreiben.
Demenz beschreibt den Verlust von geistigen Fähigkeiten.
Das beeinflusst die Funktionen des Körpers im hohen Alter.

Davon sind das Denken, Erinnern und Orientieren betroffen.
Auch Alzheimer ist eine Krankheit, die durch Demenz entsteht.
Bei Leuten, die an Alzheimer erkrankt sind,
wird die Leistung des Gehirns schwächer.

In der Studie zeigte sich, dass Frauen, die im mittleren Alter
eine hohe körperliche Fitness hatten,
erst 11 Jahre später an Demenz erkrankten,
als Frauen die zu dieser Zeit nicht sehr fit waren.
Die Ergebnisse sind sehr interessant,

weil man die Krankheit durch Sport verzögern kann.

Studie der Universität Göteborg

Daten von 191 Frauen wurden ausgewertet.
Die Frauen haben vor 44 Jahren einen Ergometertest gemacht.
Ein Ergometer ist ein Trainingsgerät, in Form eines Fahrrads.
44 dieser Frauen erkrankten in dieser Zeit an Demenz.
Bei den sehr fitten Frauen erkrankten nur sehr wenige.
5 Mal so viele erkrankten bei denen,
die mittelmäßige Bewegung machten.
Die Frauen mit niedriger Fitness erkrankten am meisten.
Unter hoher Fitness versteht man eine Spitzenleistung
von 120 Watt oder höher am Ergometer.
Die Frauen mit niedriger Fitness
schafften höchstens eine Spitzenleistung von 80 Watt.
Manche Frauen mussten wegen körperlichen Problemen
mit dem regelmäßigen Training aufhören.
Von ihnen erkrankte fast die Hälfte an Demenz.