Die Erde wird wärmer

© APA/AFP/NOAA/NASA/HANDOUT

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03/21/2017

Fakten, Fragen und Antworten zum Klimawandel

Der Klimawandel und die Erd-Erwärmung sind zurzeit große Themen. Hier sind Fragen, Antworten und Fakten dazu von der Tageszeitung KURIER.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Donald Trump, der neue Präsident von Amerika
hat Scott Pruitt zum Chef vom Umweltamt ernannt.
Dieser behauptet schon seit Langem,
dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht wird.
Aber Klimaforscher sind sich einig,
dass der Mensch Schuld am Klimawandel ist.
Menschen, die das bestreiten kennen sich meistens
nicht mit Klima-Forschung aus.
Die Zeitung KURIER hat dazu Experten gefragt
und Fakten gesammelt:

Wie kann der Mensch am Klimawandel schuld sein?
Er ist doch nur für 3 Prozent vom CO2-Ausstoß verantwortlich?

CO2 ist Kohlendioxid.
Das ist ein Gas, das normal in der Luft vorkommt.
Wenn aber zu viel Kohlendioxid in der Luft ist,
wird die Umwelt geschädigt, weil das Klima immer wärmer wird.
Das nennt man Treibhauseffekt.
Menschen, Tiere und Pflanzen atmen Millionen Tonnen CO2 aus.
Durch die Fotosynthese wird Kohlendioxid abgebaut.
Fotosynthese wird der Vorgang genannt, mit dem Pflanzen atmen.
Dabei wird Sauerstoff erzeugt.
So gab es immer ein Gleichgewicht aus gesundem Sauerstoff
und ungesundem Kohlendioxid.
Klimaforscher wissen:
Die Menge von Kohlendioxid in der Luft war Jahrtausende lang gleich
und steigt erst, seitdem wir Menschen
Riesen-Mengen von Kohlendioxid ausstoßen.

Werden Kohlendioxid und andere Treibhausgase in der Luft tatsächlich mehr?
Seit dem 19. Jahrhundert ist der Gehalt von Kohlendioxid in der Luft
von etwa 280 Teilchen in einer Million Luft-Einheiten auf 395 Teilchen gestiegen.
Treibhaus-Gase sind Stoffe, die der Umwelt schaden
und die Erderwärmung verursachen.
So hoch wie heute war die CO2-Konzentration niemals
in den vergangenen 800.000 Jahren.
Ursache ist die Verbrennung von Kohle und Erdöl.
Das lässt sich nachweisen.

In der Erdgeschichte gab es schon immer Schwankungen
zwischen warmen und kalten Zeiten.
Warum sollte uns das beunruhigen?

Stimmt, Eis-Zeiten folgten auf Warmzeiten und umgekehrt- ohne menschliches Zutun.
Aber: Die Erderwärmung läuft zehnmal schneller ab als zuvor.
So hat es 5000 Jahre gedauert,
aus der letzten Eiszeit herauszukommen:
In 1000 Jahren erwärmte sich das globale Klima um etwa 1 Grad.
Heute findet der gleiche Temperaturanstieg in 100 Jahren statt.
Klimaforscher sind sicher, dass es ausgeschlossen ist,
dass natürliche Prozesse einen so schnellen weltweiten Klimawandel bewirken.

Können nicht ganz andere Dinge schuld sein?
CO2 ist die Hauptursache vom Klimawandel,
auch wenn das bei anderen Klimawandeln in der Erdgeschichte
anders gewesen sein mag.
Die Sonne ist zwar ebenfalls ein Klimafaktor.
Aber ihr Einfluss auf das Klima ist
seit Jahrzenten kleiner als der Einfluss von Menschen.
Auch die CO2-Ausstöße von Vulkanen
tragen nicht zum Klimawandel bei.

Warum sind die Prognosen so ungenau?
Genaue Voraussagen lassen sich nicht treffen,
das wäre unglaubwürdig.
Aber man kann sagen:
auf der Erde wird sich die Temperatur bis zum Jahr 2100
um 1,1 bis 6,4 Grad erwärmen wird.

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