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04/11/2019

Die OMV macht Erdöl aus alten Plastik-Bechern

In einer Anlage in Schwechat wird aus alten Plastik-Bechern wieder Erdöl. Der Müll aus Flugzeugen wird dafür wiederverwertet.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Es gibt unterschiedliche Projekte,
die den Flug-Verkehr umweltfreundlicher machen sollen.
Bereits vor einigen Jahren hat „Austrian Airlines“ begonnen,
den Müll aus ihren Flugzeugen zu trennen.
Austrian Airlines“ ist eine österreichische Flug-Linie.
Die Flug-Linie wollte einen Weg finden,
um den Müll, der im Flugzeug entsteht,
wiederverwerten zu können.
Dafür haben sich Austrian Airlines
und OMV zusammen getan.
Gemeinsam haben sie ein
einzigartiges Projekt erschaffen.
Die OMV ist ein Öl und
Gas-Unternehmen aus Österreich.

Die OMV hat einen Weg gefunden,
um aus den gebrauchten Getränke-Bechern,
aus dem Flugzeug, wieder Erdöl zu machen.
Erdöl kommt in der Natur vor und wird
vom Menschen schon lange genutzt.
Erdöl kann als Brenn-Stoff verwendet werden,
oder zu Treibstoff weiterverarbeitet werden.
Getränke-Becher werden in einem speziellen
Verfahren stark erhitzt und zerkleinert.
Dadurch entsteht am Ende das Erdöl.

Nachdem es 3 Jahre erfolgreiche Untersuchungen
an einer kleineren Anlage gab,
wurde Anfang 2018 die deutlich größere
„ReOil-Anlage“ in Betrieb genommen.
Die neue ReOil-Anlage kann in 1 Stunde
100 Kilo Plastik verarbeiten.
Aus 100 Kilo Abfall werden am Ende 100 Liter Erdöl.
Das funktioniert, weil Plastik aus Erdöl besteht.
Das Erdöl wird in verschiedenen Arbeits-Schritten
zu Plastik verarbeitet.
In der ReOil-Anlage werden diese Schritte
wieder rückgängig gemacht.

Die Mitarbeiter arbeiten gerade daran,
dass die Anlage problemlos arbeitet.
Wenn das geschafft ist, soll eine
weitere Anlage gebaut werden,
die 2000 Kilo Plastik pro Stunde
zu Erdöl verarbeiten kann.

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