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07/08/2019

Das Uber-Gesetz wurde beschlossen

Durch das Uber-Gesetz gelten für Taxis und für Uber die gleichen Regeln.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am 3. Juli 2019 wurde das
Uber-Gesetz beschlossen.
Das Uber-Gesetz wird
ab September 2020 gelten.
Uber ist ein Unternehmen,
dass Fahrer und Fahrgäste miteinander verbindet.
Dazu nutzt Uber eine App fürs Handy.
Mit der App kann man Fahrten bestellen.
Wenn ein Fahrer die bestellte Fahrt angenommen hat,
zeigt die App an, wann der Fahrer
beim Fahrgast sein wird.
Es wird auch gleich angezeigt,
wieviel die Fahrt kosten wird.
Die Uber-Fahrer sind keine ausgebildeten Fahrer.
Bisher brauchten sie nur einen gültigen Führerschein.
Die Autos werden den Fahrern entweder von Uber vermietet,
oder die Fahrer nutzen ihre eigenen Autos.
Uber konnte die Fahrten günstiger anbieten,
als normale Taxis.

Durch das neue Gesetz müssen sich Taxi-Fahrer
und Uber-Fahrer an die gleichen Regeln halten.
Zum Beispiel müssen dann auch Uber-Fahrer
einen Taxi-Schein machen und
ihre Preise an den Taxi-Tarif anpassen.
Das heißt ab September 2020 kostet
Uberfahren genauso viel wie Taxifahren.
Den Taxi-Schein muss man machen,
um ein Taxi fahren zu dürfen.
Dafür muss man einen Kurs besuchen
und eine Prüfung bestehen.
Der Taxi-Schein kostet ungefähr 300 Euro.

Die Taxi-Firmen finden das neue Gesetz gut und gerecht.
Uber droht damit, seine Dienste in Wien einzustellen.
Die ÖVP ist gegen fixe Taxi-Tarife
und für mehr
freie Preis-Gestaltung.
Es gab eine Unterschriften-Aktion gegen das neue Gesetz.
41 000 Menschen haben dabei unterschrieben.