Auch Zugvögel sollen aus von der Raumstation ISS überwacht werden.

© APA/ZB/Patrick Pleul

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07/09/2019

Das Projekt ICARUS wird Tiere aus dem Weltall beobachten

Nach fast 20 Jahren Planung soll das Projekt ICARUS am 9. Juli endlich starten.

von Inklusive Lehrredaktion

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Das Projekt ICARUS wurde
im Jahr 2002 gegründet.
ICARUS ist englisch und
steht für "International Cooperation
for Animal Research Using Space".
ICARUS ist eine Zusammenarbeit zwischen
verschiedenen Ländern weltweit.

Mit dem Projekt ICARUS will man
Tiere aus dem Weltall erforschen.
Dabei bekommen die Tiere Sender.
Von der Internationalen Raumstation ISS aus
kann man dann die Tiere mit den Sendern
aus dem Weltall beobachten.
In den kommenden Jahren sollen
mehr als 10 000 Tiere Sender bekommen.

Zu den Tieren zählen zum Beispiel Vögel und Bären.
Mithilfe der Sender kann man dann sehen,
wohin die Tiere in ihrem Leben wandern.
Die meisten Tiere sind immer nur
für eine bestimmte Zeit an einem Ort
und wandern dann weiter.

Durch die Daten können dann
die Schutz-Zonen der Tiere angepasst
und verbessert werden.
Das ist gut für die Tier-Arten.
Auch für Menschen ist das Projekt gut.
Durch die Aufzeichnung der Wanderwege
kann man zum Beispiel Krankheiten,
die von den Tieren mitgenommen werden, verhindern.
Das Projekt soll mithilfe von Tieren
auch vor Natur-Katastrophen wie Erdbeben
und Vulkan-Ausbrüchen warnen.
Tiere verhalten sich vor
Natur-Katastrophen nämlich anders.

Am 9. Juli 2019 sollen die ersten Tiere
aus dem Weltall beobachtet werden.