Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern bei der Regenbogenparade

© APA/HANS PUNZ

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06/21/2016

Christian Kern auf der Regenbogen-Parade

Christian Kern ist der erste Bundeskanzler und SPÖ-Chef, der bei der Regenbogen-Parade aufgetreten ist.

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Der Bundeskanzler Christian Kern hielt bei der
Regenbogen-Parade eine Rede.
Christian Kern stellte sich vor und hat sich für
Toleranz und Vielfalt eingesetzt.
Damit war er der erste Bundeskanzler,
der jemals an der Parade teilgenommen hat.
Bei seiner Rede betonte er, dass er sich gemeinsam
mit der Gruppe für die Gleichstellung
von Schwulen und Lesben einsetzen wird.

Christian Kern sagt:
„Für mich ist es beschämend, dass wir bis heute
noch keine Gleichstellung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften
in Österreich haben“.
Damit meint er zum Beispiel,
dass Schwule und Lesben
noch immmer nicht heiraten dürfen.

Das Publikum dankte ihm für seine Worte
mit Zurufen und starkem Applaus.
Er sagte „Ja ich bin der Bundeskanzler
und ich bin auf der Regenbogen-Parade, aber na und?

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung trat der zukünftige
Präsident vom Bundesrat, Mario Lindner von der SPÖ auf,
und gab bekannt, dass er schwul ist.
Er sagte:
„Es sollte im Jahr 2016 eigentlich kein Problem mehr sein,
dass man das extra betonen muss.
Heute sollte kein Mann und keine Frau mehr Angst haben
vor Diskriminierung und Mobbing“.
Diskriminierung bedeutet: dass jemand weil er anders ist oder denkt,
ausgegrenzt wird.
Mobbing bedeutet: jemanden ständig zu beleidigen
oder seelisch zu verletzten.

Diese Politiker waren auch dabei und hielten ihre Ansprachen:
- Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
- Bezirksvorsteher Markus Rumelhart
- Neos-Chef Matthias Strolz
- Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger
- Landtagsabgeordneter Peter Kraus

Maria Vassilakou sagte:
„Ich weiß, dass sich viele nicht leichtgetan haben, heute mitzugehen“.
Damit meinte sie, dass viele, wegen dem Attentat
auf eine Bar für Schwule und Lesben in Amerika, Angst hatten,
dass so etwas auch auf der Regenbogen-Parade passieren könnte.
Sie sagte außerdem:
„Wir werden nicht aufhören, für gleiche Rechte zu kämpfen.
Lesben und Schwule sollen endlich heiraten dürfen“.

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