Sultan Hassanal Bolkiah.

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04/05/2019

Brunei beschließt neue Straf-Gesetze nach islamischem Recht

Obwohl sehr viele Menschen dagegen sind, hat Brunei die Todes-Strafe für gleichgeschlechtlichen Sex eingeführt.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

In Brunei wurde ein neues Straf-Gesetz beschlossen.
Brunei ist ein Land in Süd-Ost-Asien.
In Brunei wurde vor kurzem beschlossen,
dass Menschen die gleichgeschlechtlichen Sex haben,
mit Stock-Schlägen oder mit dem Tod bestraft werden.
Gleichgeschlechtlicher Sex ist, wenn ein Mann
mit einem Mann Sex hat oder eine Frau mit einer Frau.

Auch für Diebstahl wurden strengere Strafen beschlossen.
Wenn Diebe beim Stehlen erwischt werden,
können ihnen Hände und Beine
vom Körper abgetrennt werden.
Solche Strafen sind in der Scharia üblich.
Die Scharia ist das islamische Recht.
Die meisten Einwohner von Brunei sind Muslime,
das heißt, sie haben den islamischen Glauben.
In Brunei regiert der Sultan Hassanal Bolkiah.
Sultan ist ein Titel für einen islamischen Herrscher.
Seit 2014 führt er in Brunei nach und nach die Scharia ein.

Wegen den neuen Gesetzen hat es weltweit Proteste gegeben.
Bei einem Protest zeigt man öffentlich, dass man etwas
nicht gut findet und dass man sich eine Änderung wünscht.
Die Vereinten Nationen forderten Brunei auf,
auf solche Strafen zu verzichten.
Die Vereinten Nationen werden auch UNO genannt.
Das Ziel der Vereinten Nationen ist es,
den Frieden und die Menschenrechte zu schützen.

Experten rechnen nicht damit,
dass die Gesetze so hart durchgesetzt werden.
Trotzdem sind viele Menschen besorgt,
über diese Entwicklung.

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