Behinderten-Sportlerin aus Österreich hört mit dem Skifahren auf

Claudia Lösch
Claudia Lösch beendete vor Kurzem, das Berufs-Skifahren. In einem Gespräch mit der Tageszeitung KURIER, erzählt sie, was ihr im Ski-Verband und in der Politik nicht gefällt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Claudia Lösch erzählte im Gespräch mit der Tageszeitung KURIER,
dass sie schon immer das gesagt hat, was sie wollte.
Als Berufs-Sportler kann das aber schlecht für einen selbst sein.

Für Sportler ist es sehr schwierig,
ihre Meinung über die Politik, in der Öffentlichkeit zu sagen.
Die Sportler sind nämlich in gewisser Art abhängig
von den Politikern in Österreich.
Es ist auch nicht normal für Sportler,
weil die politische Einstellung mit dem Sport nichts zu tun hat.

Nach 16 Jahren und vielen Medaillen,
beendet Claudia Lösch ihre Arbeit als Skifahrerin.
Die Gründe dafür sind, Meinungs-Verschiedenheiten
mit dem internationalen Paralympics-Komitee
und kleine Sachen in der Politik von Österreich.
Die Paralympics sind die Olympischen Spiele
für Sportler mit Behinderung.
Ein Komitee ist eine Gruppe von Personen,
die eine bestimmte Aufgabe erfüllt.

Claudia Lösch erzählt über ihre Probleme mit der Regierung
und dem Sportminister Heinz-Christian Strache von der FPÖ.
Sie spricht auch über die Entwicklung des Behinderten-Sports
in den letzten Jahren und warum sie sich auch vorstellen kann,
selbst eine politisches Arbeit zu machen.

Die Geschichte von Claudia Lösch
Claudia Lösch wurde am 19. Oktober 1988 in Wien geboren.
Seit einem Autounfall 1994 sitzt sie in einem Rollstuhl.

Von 2002 bis zu ihrem Ende als Skifahrerin vor wenigen Wochen,
war sie Mitglied des Austria Ski Team.
Das Austria Ski Team ist ein Verein von Skifahrern in Österreich.
In diesen 16 Jahren hat sie 9 Medaillen
bei den Paralympics gewonnen.

Claudia Lösch wurde auch 6 Mal zu Österreichs
Behindertensportlerin des Jahres gewählt.
Heute lebt sie in Innsbruck, studiert dort Politikwissenschaften
und macht ein Praktikum in der Olympiaworld.
Die Olympiaworld ist eine Halle ins Innsbruck,
in der zum Beispiel Konzerte stadtfinden.

Im KURIER Sport Podcast kann man sich das ganze Interview anhören:
https://soundcloud.com/kuriersportpodcast/strache-als-ruckschritt-fur-den-behindertensport44

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