Zumindest viele deutsche Ärzte finden informierte Patienten problematisch.

© APA/dpa-Zentralbild/Soeren Stache

Einfache Sprache
06/15/2016

Ärzte sehen informierte Patienten kritisch

Die Hälfte der Ärzte sieht es nicht gern, wenn Patienten sich selbst über Krankheiten im Internet informieren.

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Eine Umfrage hat ergeben, dass die Ärzte noch mehr belastet sind,
wenn Patienten sich selbst über Krankheiten informieren.

Diese Ärzte finden es schwierig, dass Patienten im Internet
wegen den Krankheiten und Therapie-Möglichkeiten schauen.
Die Patienten haben dann oft falsche Erwartungen an den Arzt.
Viele Patienten tun so, als würden sie alles besser wissen als der Arzt.
Es gibt auch Ärzte, die denken, dass ihre Patienten
kein Vertrauen mehr zu ihnen haben.

Die andere Hälfte der Ärzte findet es gut, dass Patienten sich informieren,
denn sie zeigen damit Interesse an ihrer Gesundheit.
In den letzten 5 Jahren kam es verstärkt dazu,
dass Patienten im Internet nach Krankheiten suchen.
Manche Ärzte freuen sich darüber, dass ihre Patienten
sich im Vorfeld informieren, was sie haben könnten.
So können sie ein gutes Gespräch mit den Patienten führen.
Es kommt immer darauf an, wie die Patienten mit ihrem Wissen
umgehen und wie sie darüber mit den Ärzten reden.

Weil sich die Patienten selbst informieren,
haben viele Ärzte gemerkt, dass sie in ihrer Arzt-Praxis
nicht genügend Informations-Material für ihre Patienten haben.
So haben sie jetzt die Möglichkeit, sich besseres Material
für die Arzt-Praxis zu besorgen.

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