© Johannes Weichhart

Einfache Sprache
03/19/2019

900 HTL- Schüler unterstützen Mitschüler aus Afghanistan

900 Schüler der HTL in St. Pölten sind dagegen, dass ein afghanischer Mitschüler in sein Heimatland zurückgeschickt wird. Der Afghane ist seit 3 Jahren in der HTL und hat sich gut eingelebt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

900 Schüler in St. Pölten setzten sich öffentlich
gegen eine Abschiebung von einem
afghanischen Schüler ein.
HTL ist die Abkürzung für höhere technische Lehranstalt.
Abschiebung bedeutet, dass ein Flüchtling
in sein Heimatland zurückgeschickt wird.

Der Afghane ist seit 3 Jahren in der HTL in St. Pölten
und hat sich gut eingelebt.
Jetzt könnte er nach Afghanistan
abgeschoben werden.

Seine Mitschüler verstehen nicht, warum er
abgeschoben werden soll.
Sie meinen, wer sich gut einlebt
und gute Leistungen erbringt, den sollte
man nicht abschieben.

Ein Lehrer findet, dass Afghanistan kein Platz ist,
wo der Schüler gut leben kann.
Er hat dort auch keine Verwandten.
Der Schüler lebt schon
seit 4 Jahren in Österreich.
Als Kind hat er mit seiner Familie
sein Heimatland verlassen.
In Afghanistan ist der Schüler
auch nicht in Sicherheit weil er dort
zu einer bestimmten Volksgruppe gehört.
Diese Gruppe wird in Afghanistan verfolgt.

Der Schüler ist nicht der einzige, der von
einer Abschiebung betroffen ist.
15 Schüler könnten bald abgeschoben werden.
Einer von den Betroffenen ist Cuhlam.
Cuhlam lebt seit 4 Jahren in Österreich
und geht gerne zur Schule.
Es ist traurig darüber, dass er Österreich
wahrscheinlich bald verlassen muss.
Seine Mitschüler wollen etwas dagegen tun,
dass Cuhlam abgeschoben wird.