© Nilo Klotz

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04/16/2020

Cindy Sherman Effect: Wie Sie die Ausstellung nun virtuell besuchen können

Gastgeberin Viktoria Pfefferstein führt Sie interaktiv durch einen virutellen Kunstsalon.

Das Bank Austria Kunstforum Wien hatte die einzigartige Ausstellung zu Cindy Sherman bereits geöffnet. Und dann kam Corona. Deshalb setzt das Museum nun auf virtuelle Führungen:

Kunstsalon
17. April, 17-18 Uhr
24. April, 19-20 Uhr

Online-Führungen
30. April, 16 Uhr
28. Mai, 16 Uhr

Anmeldung unter vermittlung@kunstforumwien.at
Die Teilnahme ist kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl.

Sie können die Termine gar nicht erwarten? Sehen Sie sich doch gleich den Videopodcast an  oder nehmen Sie am KURIER Gewinnspiel teil und gewinnen Sie einen von fünf Austellungskatalogen.

Worum geht es in der Ausstellung?

Was macht die eigene Identität aus? Wie wird sie durch das Internet oder Genmanipulation verändert? 21 KünstlerInnen stellen ihre Gedanken dazu in Form von Kunst aus. Ausgangspunkt dieser Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien ist die im Jahr 1954 geborene Cindy Sherman.

Umwälzung in den 1960er und 1970er Jahren

Identität, Selbstbildnis, Rollenspiel, Sexualität – das waren spätestens ab den 1960er Jahren große Themen in der Kunst, vorwiegend durch die Frauenbewegung. Auch in der Gesellschaft wurden Normen und Gewissheiten umgewälzt und für kreative Freiräume Platz geschaffen.

Eine schillernde Persönlichkeit

Cindy Sherman ist seit den 1980er Jahren eine Ikone der Kunstgeschichte. Ihre erste bedeutende Serie „Untitled Film Stills“ (1977–1980) stellte den Bruch zwischen aufrichtiger Selbstdarstellung und Inszenierung dar. Damit inspirierte Sherman nachfolgende Generationen dazu, die Themen Identität und Transformation in diversen Medien zu erkunden.

21 KünstlerInnen im Kunstforum Wien

Wie Sherman die Konstruktion von Identitäten kritisch hinterfragt, war Ausgangspunkt der aktuellen Ausstellung von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Deren und Shermans Werke werden in der neuen Ausstellung des Kunstforums gegenübergestellt. Sie stellen sich ebenfalls die Frage: Wie erlangen wir eine Identität, wenn über uns eine Bilderflut von Fernsehen, Realityshows, Berühmtheiten, Filmen, Magazinen, Social-Media-Narzissmus und Kunstgeschichte hereinbricht? Wenn neue Technologien wie Genmanipulation und Klonen möglich werden? Zerfallen kulturelle und geschlechterspezifische Stereotypen oder unterliegen wir noch den Normen der Gesellschaft?

Klischees und Freiräume

Die Ausstellung „The Cindy Sherman Effect“ thematisiert die Perspektiven, die Cindy Sherman nachfolgenden KünstlerInnen eröffnete. Durch die Demaskierung von gesellschaftlichen Bildern und Klischees schuf sie Freiräume, in denen heute künstlerische, gesellschaftliche und politische Identitäten hinterfragt werden.

The Cindy Sherman Effect. Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst.
29. Jänner bis 21. Juni 2020
Bank Austria Kunstforum Wien, Freyung 8, 1010 Wien
kunstforumwien.at

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