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09/29/2021

Risikoprüfung: Schema F hat ausgedient

Warum Lösungen im Bereich der Risikoprüfung heutzutage skalierbar sein müssen und die Entscheidungsfreiheit für Kunden ein Muss ist, erklärt Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH.

Gekauft wird immer, nur manchmal auf anderen Wegen. Im vergangenen Jahr hat sich diese Ausweichbewegung wenig überraschend im Handel gezeigt – weg vom POS hin zum Onlinekonsum. Für zusätzliches Volumen sorgten nicht ausgegebene Urlaubs- und Weihnachtsgelder.

Doch haben Unternehmer vor zwei Jahren noch genau abgewogen, ob E-Commerce überhaupt eine Option darstellt, so ist diese Frage in der Pandemie fast obsolet geworden. Es ging für viele um die Existenz. Und um die Frage, ob die wenigen Handelsgiganten den Kuchen gänzlich unter sich aufteilen, oder auch lokale Betriebe profitieren wollen. Viele haben die Chance genutzt. Und das hat die Risikoprüfung von Konsumenten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

Kunden wissen, wie sie zahlen wollen

Die Interessen von Käufer und Verkäufer sind nicht immer kongruent. Während sich der Handel sichere Zahlungseingänge und keine „Scherereien“ wünscht, zählt bei den Konsumenten der Einkaufskomfort. Gemeint ist ein rascher, hürdenloser Bestellvorgang in Kombination mit einer großen Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. Zumindest sollten jene dabei sein, die individuell bevorzugt werden. Denn die Konsumenten wissen genau, welche Produkte sie wie bezahlen wollen. Es ist eine Art Bauchgefühl, aber auch eine Frage von Wertigkeiten und Vertrauen. Wer das nicht berücksichtigt, sieht sich schnell mit einer Vielzahl an Bestellabbrüchen konfrontiert und verzichtet letztlich auf Umsätze. Wer hingegen im Spiel bleibt, muss von ausschließlich sicheren Zahlungsarten abweichen können. Ein Schritt ins Risiko, das der KSV1870 mit der SmartRiskService-Lösung abfedert.

Bonitätsprüfung als Baukastensystem

Das größte Asset der Lösung ist sicherlich ihre Skalierbarkeit. Jedes beliebige Risiko lässt sich mit dem SmartRiskService so prüfen, dass das Ergebnis auf jeden Fall compliant ist, also den Vorgaben im Unternehmen entspricht. Der KSV1870 Kunde legt fest, wie detailliert die Prüfung in welchen Fällen sein soll. Oft bedeutet das: kleines Risiko, kleine Prüfung – großes Risiko, große Prüfung. In Produkten beschrieben FastCheck via Schnittstelle in 300 Millisekunden oder Detailprüfung mittels intelligent analysierter Kontodaten via KontoCheck. Beide Module punkten durch ihre enorme Geschwindigkeit, die sich Unternehmen wie auch ihre Kunden heutzutage erwarten. Zudem sind Betriebe mit einer State-of-the-Art-IT innerhalb eines Tages an unsere Datenbank angebunden. Ist also der Bestellbutton gedrückt, dann ist Geduld keine Tugend mehr und beim SmartRiskService auch hinfällig.

Und so funktioniert’s

Beim FastCheck genügen der Name der Person, das Geburtsdatum sowie die Wohnadresse, um innerhalb weniger Sekundenbruchteile für Klarheit zu sorgen. Der Kunde wird via KSV1870 Daten identifiziert und der RiskIndicator zur Einschätzung von Zahlungsauffälligkeiten abgerufen. Darauf aufbauend erfolgt die Auswahl möglicher Zahlungsarten, die je nach aktueller Bonität und vorab definierter RiskManagement-Parameter variieren können. Für Grenzfälle oder jene Unternehmen, die von Haus aus auf ein breiteres Informationsspektrum zurückgreifen wollen, gibt es den KontoCheck auf PSD2-Basis. Stimmt der Kunde dieser vertiefenden Überprüfung zu, kann sich das jeweilige Unternehmen unter anderem über dessen Zahlungsmoral oder die Liquidität auf Basis bestehender Bankkonto-Bewegungen informieren. Das jeweilige Risiko wird im Anschluss in Ampel-Form dargestellt und bildet die Grundlage, um ganz auf Nummer sicher zu gehen.

Unabhängig davon, welche Variante für Sie in Frage kommt, sind FastCheck und KontoCheck einzeln oder im Doppelpack verfügbar. Mehr Informationen finden Sie auch auf der KSV1870 Website.

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