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12/16/2019

Warum moderne Landwirtschaft uns alle betrifft

Die Weltbevölkerung wächst, aber Landfläche wird zusehends versiegelt. In einem österreichischen Kooperation wird erforscht, wie wir die Lebensmittelversorgung sicherstellen.

2050 werden drei Milliarden mehr Menschen auf der Erde leben. Das bedeutet, dass bis dahin nahezu doppelt so viele Lebensmittel produziert werden müssen. Nicht einmal Österreich, das Land der Äcker und Wiesen, kann den Bedarf seiner Einwohner decken. Bei Getreide können wir uns mit 95 % fast selbst versorgen, aber bei Obst (27 % Selbstversorgung), Gemüse (58 %) oder pflanzlichen Ölen (31 %) sind wir auf Import angewiesen und essen sozusagen von fremden Tellern.

Weniger Lebensmittel zu verschwenden und eine durchdachte Logistik alleine werden dieses Problem nicht lösen. Aber was sonst?

Die Landwirtschaft muss moderner und effizienter werden

Genau dieser Thematik nimmt sich ein neues Kooperationsprojekt in Hollabrunn an. Hier steht eine von weltweit nur 14 sogenannten „Bayer Forward Farms“, die unterschiedlichste Lösungsansätze auf ihren praktischen Nutzen testen. Der Standort in Hollabrunn ist eine Wissensplattform, wie moderne und nachhaltige Landwirtschaft aussehen kann. Die Landwirtschaftliche Fachschule Hollabrunn arbeitet hier mit Bayer zusammen, die das Konzept der ForwardFarms international entwickelt haben. Ausprobiert werden Anwendungen von Bayer oder Drittanbietern.

In Hollabrunn können wir moderne Lösungen auf ihren praktischen Nutzen testen.

Karl Neubauer | Leiter der Crop Science Division von Bayer Österreich

Wie muss eine moderne Landwirtschaft aussehen?

  • Eine solche ist in erste Linie nachhaltig. Die Betreiber müssen Wasser sparen, die Böden schützen, die biologische Vielfalt erhalten und trotzdem ausreichend Lebensmittel auf begrenzter Fläche anbauen.
  • Sie muss innovativ sein. Unterstützung durch Satelliten oder Drohnen trägt genauso zur Digitalisierung bei wie modernste Düngemittel und Pflanzenschutz.
  • Landwirtschaft muss die Umwelt schonen: Weniger Wasserverbrauch, ein präziserer Einsatz von Pflanzenschutz. Bayer will seine Auswirkungen auf die Umwelt bis 2030 um 30 Prozent reduzieren.

Eine innovative Landwirtschaft setzt auf hochwertiges Saatgut, Bodenschutz, integrierten Pflanzenschutz, digitale Lösungen und moderne Düngungsstrategien.

Peter R. Müller | Geschäftsführer Bayer CropScience Deutschland GmbH und Leiter Crop Science Cluster Deutschland

Erste Forschungsergebnisse aus Hollabrunn

In Hollabrunn steht nicht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, sondern das Experimentieren mit modernen Lösungen. Wie kann innovative Landwirtschaft mit ökologischer und sozialer Verantwortung harmonieren? Eines der Erfolgsbeispiele ist PhytobacTM, eine Anwendung für den Gewässerschutz. Dieses biologische System verhindert, dass bei der Befüllung und Reinigung von Spritzgeräten Schadstoffe in Kläranlagen oder umliegende Gewässer gelangen.

Ein anderer Forschungsbereich ist, wie sich biologischer und chemischer Pflanzenschutz ergänzen kann. Junge Pflanzen werden mit chemischem Pflanzenschutz besprüht, später wird auf biologische Mittel umgestiegen. So hat die Pflanze Zeit, eventuelle chemische Rückstände abzubauen und kann später bedenkenlos verzehrt werden.

Details zu einer zeitgemäßen Landwirtschaft und wie wichtig diese für die Ernährungssicherheit ist, das erfahren Sie auf bayer.at.

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