Chronik | Wien
02.07.2018

„Wir behandeln Mensch, Tier und Bier mit Respekt“

Der „Biergreissler“ bietet Craftbeer-Nerds und Fans des klassischen Hellen schäumende Abkühlung.

Ein „Bierhändler in der Josefstadt“ habe der ehemaligen grünen Nationalratsabgeordneten Sigi Maurer obszöne Nachrichten geschickt, berichteten manche Medien Ende Mai lapidar. Für „Biergreissler“ Max Gaspar, der in der Lederergasse 4 das größte unabhängige Craftbeer-Geschäft Wiens betreibt, Grund genug, um in sozialen Medien klarzustellen: Dabei ging es nicht um ihn.

„All jene die uns kennen wissen, dass wir Mensch, Tier und Bier mit Würde und Respekt behandeln“, schrieb der beliebte Craftbeer-Händler auf Facebook. Und das stimmt, wie sich der KURIER bei einem Lokalaugenschein überzeugte.

Kein Gastrozuschlag

Das Geschäft ist mehr als bloß ein Ort zum Einkaufen: Bluesmusik, Barstühle und das regelmäßig wechselnde Angebot an frisch gezapften und gekühlten Bieren laden auch zum Verweilen und Degustieren ein. Von Montag bis Samstag schenkt Gaspar jeweils ein klassisches helles und ein „kreatives“ Bier – im 0,1- oder 0,3-Liter-Glas – sowie rund 70 Kreationen aus dem Kühlschrank aus. Ohne Gastrozuschlag.

Zudem finden Craftbeer-Nerds, aber auch Fans des klassischen Hellen hier 500 verschiedene Biere aus 24 Nationen vor. Darunter etwa das Haus-Bier, die „Wilde Wanda“ – ein fruchtiges New England IPA. Information: bieronline.at