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Winterdienst arbeitete schwarz bei Aufträgen der Stadt Wien

Finanzpolizei führte zahlreiche Hausdurchsuchungen durch; Beschuldigte sollen Netzwerk an Scheinunternehmen und Strohmännern aufgebaut haben.
Ein Anbieter von Winterdiensten soll ein Netz an Scheinfirmen hochgezogen haben.

Die Finanzpolizei hat zu einem umfangreichen Schlag gegen Schwarzarbeit ausgeholt. Betroffen ist ein nicht namentlich genannter Anbieter von Winterdiensten, zu dessen wichtigsten Kunden öffentliche Auftraggeber im Umfeld der Stadt Wien gehörten. Die Polizei führte dazu am Mittwoch 21 Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich durch.

Das beschuldigte Unternehmen soll seit 2017 systematisch eine Vielzahl von Arbeitskräften für Schneeräumungen eingesetzt haben, ohne diese sozialversicherungsrechtlich anzumelden. Zur Verschleierung der organisierten Schwarzarbeit sollen die Beschuldigten ein umfangreiches Netzwerk aus Scheinunternehmen und Strohmännern aufgebaut haben.

Weitere Ermittlungen

Bei den Hausdurchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sowie namhafte Bargeldbeträge, Suchtmittel und verbotene Waffen vorgefunden. Die Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und des Amtes für Betrugsbekämpfung dauern an, hieß es am Donnerstag aus dem Finanzministerium.

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