Wienerin der Woche: Die Fremdenführerin Christa Bauer
Im Alter von 36 Jahren hat Christa Bauer einen logischen Kreis für sich geschlossen: „Seit 2002 arbeite ich nunmehr als Fremdenführerin in Wien.“
Dazu muss man wissen: Im Alter von 14 Jahren kam eine historisch interessierte Gymnasiastin aus dem Bezirk Korneuburg mit ihrer besten Freundin zum ersten Mal nach Wien, „um die große Stadt zu erkunden“ und war vom „ersten Tag fasziniert von der kulturellen Vielfalt“.
Einzig das Angebot an Lokalen für junge Leute war im Wien der beginnenden Achtzigerjahre „ein bisserl arm“.
Als Präsidentin des Vereins der geprüften Wiener Fremdenführer widerlegt Christa Bauer all jene, die meinen, alles ohne Wenn und Aber gendern zu müssen.
Denn ein ganz wichtiges Thema bei ihren Führungen durch Wien ist die Emanzipation starker Frauen in Wien.
Zum ausführlichen Gespräch mit Fremdenführerin Christa Bauer
Auch ganz allgemein ist der Faktor Mensch für sie von Bedeutung: „Ich rede nicht nur gerne über Menschen, ich rede auch sehr gerne mit den Menschen.“
Ganz nebenbei arbeitet die Frau Präsidentin noch als Chefredakteurin eines Magazins namens Kulturgeschichten: „Ich bin dort Mädchen für alles.“ Sie beklagt sich nicht über die Mehrfachbelastung, sagt viel lieber: „Ich gehe immer noch mit offenen Augen durch Wien.“
PS: Am Sonntag laden Christa Bauer und ihre Kolleg(innen) - im Rahmen des Welttags der Fremdenführer - zu kostenlosen Führungen in das wunderbare Josephinum an der Währinger Straße.
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