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Chronik Wien
03/26/2020

Wiener Gumpendorfer Straße: Neuer Anlauf für Potenzialanalyse

Der Antrag zu Studie für neue Gumpendorfer Straße wurde überarbeitet. Die Abstimmung musste allerdings verschoben werden.

von Stefanie Rachbauer

Wäre alles nach Plan gelaufen, hätten die Mariahilfer Bezirksräte am Donnerstag eine Potenzialanalyse über den öffentlichen Raum in der Gumpendorfer Straße genehmigen sollen. Der Anstoß zu der Studie kam von Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) - der KURIER berichtete. Sie soll eruieren, wie die Verkehrsader umgestaltet werden könnte.

Wegen der Corona-Krise musste die Sitzung des Bezirksparlaments aber abgesagt werden. Das heißt: Eine konkrete Idee für die neue Gumpendorfer Straße verzögert sich weiter.

Vertragt

Zur Erinnerung: Dass die Bezirksräte erst im März über die Potenzialanalyse befinden, hatte Rumelhart ohnehin nicht im Sinn. Er wollte sich ihr Okay bereits im Dezember holen.

Allerdings: Das Bezirksparlament verweigerte seine Zustimmung. Stattdessen wiesen die Mandatare (ausgenommen jene der SPÖ) den entsprechenden Antrag der Bezirksentwicklungskommission zur Beratung zu.

Abstimmung im Juni

Die hat den Antrag inzwischen überarbeitet. Und dabei genau definiert, welche Bereiche analysiert werden sollen – nämlich: die Verkehrsorganisation, die Einbauten im Untergrund, die Aufenthaltsqualität und die Erreichbarkeit der Betriebe.

Das Bezirksparlament soll den neuen Antrag Mitte Juni abstimmen.