© Berufsrettung Wien

Chronik Wien
06/10/2019

Wien: Fünf Verletzte bei Kohlenmonoxid-Unfall

14-Jährige wurde mit Notarzthubschrauber ins Spital geflogen. Acht Monate alter Bub unter den Verletzten.

von Katharina Zach

Bei einem Kohlenmonoxid-Unfall wurden am Vormittag des Pfingstmontag fünf Personen, vermutlich Mitglieder einer Familie, verletzt. Gegen 10.30 Uhr wurden die Berufsrettung Wien sowie die Wiener Berufsfeuerwehr in die Kolschitzkygasse in Wieden gerufen.

Ersten Informationen zufolge dürfte eine 14-Jährige in der Dusche zusammengebrochen sein. Sie wurde von der Berufsrettung Wien versorgt und mit dem Notarzthubschrauber C9 ins Krankenhaus geflogen. Vier weitere Personen, darunter eine 18-Jährige sowie ein acht Monate alter Bub wurden leicht verletzt ins Spital gebracht.

Die alamierten Feuerwehrleute evakuierten unter Atemschutz die betroffene Stiege und brachten die Bewohner ins Freie.

Insgesamt 30 Mitglieder der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz, die Berufsrettung war mit Teilen des Katastrophenzuges vor Ort.

Die Ursache für den Unfall war vorerst nicht bekannt.

Erst Anfang Juni waren bei zwei CO-Unfällen fünf Personen verletzt worden. Ein 13-Jähriger war unter der Dusche zusammengebrochen, auch er wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.

Serie von Unfällen

Erst Anfang Juni gab es bei zwei CO-Unfällen mehrere Verletzte. Darunter ein 13-Jähriger, der ebenfalls im Bad zusammengebrochen war. Bei diesen Fällen waren mobile Klimageräte für die Kohlenmonoxid-Vergiftungen verantwortlich.

Klimageräte als Risikofaktor

Die Feuerwehr warnt davor, in Wohnungen mit Gasthermen mobile Geräte zu verwenden, die Luft aus der Wohnung saugen. Etwa mobile Klimageräte, eingebaute Ventilatoren oder Dunstabzugshauben. Da diese Frischluft ansaugen, entsteht ein Unterdruck, Abgase können dann durch den kamin in die Wohnung gesaugt werden.

Vor allem, wenn es wegen der Hitze zum Erligen der Thermik und einem Abgasrückstau komme, wie auch Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal am Montag in einer Aussendung warnte.

Sie betont, dass die Thermenwartung bei hohen Temperaturen besonders wichtig sei. Statt mobiler KJlimageräte wird zu Split-Klimageräten geraten