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Chronik Wien
11/03/2019

Wien: Erste Festnahme wegen Rauchverbots

Zwei Gäste weigerten sich das Rauchen einzustellen, danach kam es zu einem wilden Handgemenge.

von Dominik Schreiber

Das Rauchverbot hat nun zu einer ersten Festnahme geführt. Wie die Wiener Polizei berichtet, wollten zwei Gäste in einem bekannten Lokal auf dem Lerchenfelder Gürtel nicht auf ihren Glimmstengel verzichten.

Das Duo (21 und 25 Jahre alt, beide Österreicher) wollte das Rauchen im "Chelsea" auch nicht einstellen als die dazu ersucht wurden. Laut Angaben des Türstehers wurden sie zuvor vom Personal des Lokals mehrmals darauf aufmerksam gemacht, nicht im Lokal zu rauchen, was sie jedoch ignorierten.

Aggressives Brüderpaar

So griff die Lokal-Security ein und brachten die beiden Rauch-Rebellen vor die Türe, wo es zu einem Handgemenge kam. Auch gegenüber den Polizisten sollen sich die beiden Brüder äußerst aggressiv verhalten haben. Sie beschimpften offenbar wüst die per Notruf alarmierten Beamten und attackierten diese sofort, noch bevor sie befragt werden konnten.

Laut Polizeisprecher Markus Dittrich musste Körperkraft angewendet werden um die beiden Tobenden zu fixieren: "Im Zuge dessen wurden die Beamten auch mit dem Umbringen bedroht."

Zwei Polizisten verletzt

Die beiden Brüder wurden festgenommen. Zwei Beamte wurden bei dem Vorfall laut Polizeiangaben leicht verletzt. Betont wird, dass das Lokal vorbildlich die Bestimmungen des Nichtraucherschutzes umgesetzt hat.

Die Wiener Wirte und ihre Gäste dürften insgesamt das mit gestrigem Freitag in Kraft getretene Rauchverbot aber ansonsten durchaus sehr ernst nehmen. Laut der ersten Bilanz des Marktamts am Samstag wurde am Allerheiligentag in nur einem von 247 kontrollierten Lokalen geraucht.

In drei Fällen fehlte zudem die vorgeschriebene Kennzeichnung des Rauchverbots. Rund 12 Mitarbeiter sollen auch in den kommenden Tagen und Wochen das Rauchverbot kontrollieren, manche Lokale sollen auch doppelt geprüft werden.

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