Eisbazar eröffnet erste Manufaktur auf der Praterstraße

Der aus der Yppenplatz-Szene bekannte Eismacher eröffnet seinen ersten fixen Standort. Produziert werden vor Ort täglich Klassiker und besondere Sorten.
Eisbazar Manufaktur in Wien

Für Foodies ist die Praterstraße in der Leopoldstadt schon länger eine Prachtstraße, ein cooles Lokal reiht sich an das nächste. Noch ganz neu ist an Hausnummer 12 der Eisbazar. Der Name ist am Yppenplatz und darüber hinaus bereits für sein wirklich gutes Pistazien- und Safraneises bekannt. 

Nach drei Saisonen am Brunnenmarkt hat der 33-jährige Farhud Farassati jetzt endlich seine erste fixen Manufaktur eröffnet.

Produziert wird täglich frisch und direkt vor Ort, auch wenn das sehr reduziert gehaltene Geschäft recht klein ist.

Was Farassati aber ohnehin recht ist, da er nur kleine Mengen produzieren will: „Ich will gar nicht größer werden, sondern einen hohen Standard anbieten.“ Eine Kugel kostet 2,90 Euro, zwei 5,40 Euro.

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Links das dunkle Schokoladensorbet, rechts das Pistazieneis.

Eisbazar Manufaktur in Wien

Was der Eismacher verspricht: Im Pistazieneis stecken die namensgebenden Pistazienkerne zu 100 Prozent drin (manche strecken es mit günstigeren Mandeln). Die Farbe ist nicht unnatürlich grün, sondern hat einem leichten Braunstich, Geschmack und Konsistenz sind perfekt.

Boah, ist das gut

Es ist aber das dunkle, intensive, nicht zu herbe Schokoladensorbet, das begeisterte „Boah“-Laute erntet. Und das Erste, von dem in der Ein-Liter-Box nichts mehr übrig ist.

Prinzipiell gibt es sieben fixe Sorten und ein wöchentlich wechselndes Special, je vier Milcheis-Varianten und vier vegane. Neben den eher klassischen Sorten (Bourbon-Vanille, Erdbeere, Zitrone) gibt es auch ausgefallenere, wie schwarzer Sesam oder Hojicha auf Hafermilchbasis mit geröstetem Matcha und Kardamom.

Anschaffen will sich Farassati noch eine Kaffeemaschine, um Affogato anbieten zu können. Folgen sollen auch noch mehr Sitzgelegenheiten, um länger verweilen zu können.

Entstanden ist der Eisbazar laut dessen Chef übrigens aus dem Wunsch heraus, irgendwann im Winter nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern auf Urlaub zu fahren. Den Eissalon hat er dem Urlaub nun aber doch vorgezogen. Geöffnet ist Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr, ab April dann sechs Tage pro Woche.

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