Chronik | Wien
03.04.2017

Wien: Tonnenschwerer Kranwagen umgekippt

Drei Pkw wurden beschädigt, verletzt wurde niemand.

Ein großer Kranwagen ist Montagmittag bei Sanierungsarbeiten an einem Haus in der Schüttaustraße in Wien-Donaustadt umgekippt. Der Kranausleger, der bis zu 55 Tonnen schwere Lasten bewegen kann, war rund 15 bis 20 Meter zum Dach des vierstöckigen Gebäudes ausgefahren. Von dort sollte eine beladene Mulde heruntergeholt werden, berichtete die Berufsfeuerwehr. Das umstürzende Fahrzeug streifte ein geparktes und zwei vorbeifahrende Autos.

Dass es keine Verletzten gab, sei "ein vorgezogenes Osterwunder", sagte Feuerwehrsprecher Christian Feiler. Die Einsatzkräfte wurden kurz vor 12.00 Uhr alarmiert und stellten rasch fest, dass keine Personen eingeklemmt waren. Die Berufsrettung untersuchte vorsorglich den Kranführer und Passanten, die sich in der Nähe aufgehalten hatten. Laut Pressesprecher Andreas Huber musste niemand ins Krankenhaus gebracht werden.

Ursache unklar

Die Feuerwehr entfernte die zwei beschädigten Autos von der Fahrbahn und säuberte die Straße mit Bindemittel von ausgeflossenem Hydrauliköl. Gemeinsam mit Mitarbeitern der MA 33 (Öffentliche Beleuchtung) wurde die beschädigte Straßenbeleuchtung abmontiert. Für die knapp 50 Feuerwehrleute war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet. Das Aufrichten des Schwerfahrzeugs wurde von der betroffenen Firma übernommen. Warum der mobile Kran im ausgefahrenen Zustand vollständig umgekippt war, ist unklar.