Symbolbild

© dpa/Friso Gentsch

Wien
05/06/2014

Verletzter Sprayer beschuldigt Wiener Linien

Der Sprayer behauptete. dass ein nachgeworfener Stein ihn am Kopf verletzt hätte.

In sozialen Netzwerken kursierte am Dienstag ein Bericht des Blogs linksunten. Darin behauptet ein Blogger, dass sein Freund – der 28-jährige David A. – in der Nacht auf den 24. April von einem Mitarbeiter der Wiener Linien schwer verletzt worden sein soll.

Die Polizei bestätigte jetzt einen Vorfall auf der Gleisanlage in Hütteldorf. Demnach erwischten zwei Öffi-Mitarbeiter zwei Sprayer, als sie einen Zug der Wiener Linien besprühten. Die Sprayer flüchteten, woraufhin David A. über die Kabeltrassen stolperte und stürzte. Die Wiener-Linien-Mitarbeiter hielten ihn fest. Der Sprayer behauptete dann, dass ein nachgeworfener Stein ihn am Kopf verletzt hätte.

Nach kurzer Zeit konnte der Sprayer nicht mehr ordentlich sprechen. Die Diagnose im Spital: Schädelbruch. Der Zustand des Familienvaters verschlechterte sich dramatisch – er musste notoperiert werden und befindet sich seitdem im künstlichen Tiefschlaf. Der Sprecher der Wiener Linien, Answer Lang, erklärte, dass sich David A. laut den Öffi-Mitarbeitern bei seinem Sturz verletzt hatte. Auch die Polizei bestätigte, dass die Wunde von einer Befestigungsschraube stammen könnte. Nun laufen Ermittlungen.

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