Geldwechsel, Schaden 75.000 Euro

© Polizei

Wien
06/10/2013

Ungarn in Österreich um 75.000 Euro geprellt

Spielgeld statt Euro: Wiener Polizei fahndet nach Wechselbetrügern.

Das Landeskriminalamt Wien hat zwei mutmaßliche Wechselgeldbetrüger im Visier, die sich offensichtlich auf ungarische Opfer spezialisiert haben und diese jeweils beim Umtausch von Forint in Euro um ihr Bargeld brachten. Laut Aussendung vom Montag hat die Außenstelle Zentrum Ost bisher Kenntnis von zwei Fällen im März und April dieses Jahres, wobei davon ausgegangen wird, dass weitere derartige Straftaten begangen wurden. Nach den beiden Verdächtigen fahndet die Polizei nun mit einem Foto. Die Schadenssumme betrug insgesamt 75.000 Euro.

Der Modus Operandi war in beiden Fällen ident. Durch Ablenkung wurden die vorher durch die Opfer überprüften Geldkuverts ausgetauscht und die Euro durch wertloses Spielgeld mit dem Aufdruck "Casino Poker Money" ersetzt.

Beim ersten Mal am 13. März war der Tatort die Wiener Innenstadt. Eine Woche zuvor hatte sich der Täter das Vertrauen seines Opfers in Ungarn erschlichen, wo der angeblich günstige Wechsel einer kleinen Summe problemlos über die Bühne ging. In Wien ging es dann um 16,2 Millionen ungarische Forint die gegen 55.000 Euro getauscht hätten werden sollen.

Zweites Delikt in Ilz

Beim zweiten Delikt am 15. April waren die Betrüger im steirischen Ilz tätig und richteten eine Schaden in der Höhe von 20.000 Euro an. Auch hier stammte das Opfer aus unserem Nachbarland, der Erstkontakt erfolgte dabei auf einem Parkplatz der SCS in Vösendorf, wo die Gefoppten, diesmal ein Ehepaar, von einem der Täter angesprochen wurden.

Auf dem veröffentlichten Lichtbild ist sowohl der Täter sichtbar, der den tatsächlichen Geldwechsel durchführte, wie auch ein zweiter Verdächtiger, der beim jeweiligen Geldwechsel zwar nicht unmittelbar in Erscheinung trat, jedoch beim Vorfall in Wien auffiel und durch die Opfer erkannt wurde. Die Polizei bat um Hinweise an die Außenstelle Zentrum Ost (Gruppe Goldnagl) des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer 01-31310-62800 DW (Journaldienst).

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