Chronik | Wien
27.03.2017

Messerstecherei am Gürtel: Verdächtiger ausgeforscht

Die Polizei kennt den Namen des mutmaßlichen Messerstecheres, nach ihm wird intesiv gefahndet.

Nach einer Messerstecherei am Gürtel mit tödlichem Ausgang hat die Polizei nun den Namen eines Tatverdächtigen ausgeforscht. Laut Ermittlern handelt es sich um einen 33-jährigen Syrer.

Eine im 15. Bezirk durchgeführte Hausdurchsuchung - der Tatverdächtige ist dort aufrecht gemeldet - verlief ohne Ergebnis. Derzeit wird intensiv nach dem Mann gefahndet. Des Weiteren wurden bereits mehrere an dem Raufhandel beteiligte Personen ausgeforscht und vernommen. Sie wurden angezeigt.

Nach weiteren Beteiligten wird derzeit ebenfalls gefahndet.

Ein 21-Jähriger Iraker war in der Nacht auf Sonntag mit einer stark blutenden Wunde am Lerchenfelder Gürtel auf der Straße gefunden worden. Trotz Notoperation konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden.

Vor Ort befanden sich noch Begleiter des Irakers, die sofort auf die Polizeiinspektion gebracht und einvernommen wurden. Nach ihren Aussagen hatte der Streit in einer Shisha-Lounge zwischen dem 21-Jährigen und dem Lokalbesitzer begonnen. Andere Gäste mischten sich ein und die Auseinandersetzung verlagerte sich schließlich auf die Straße. Laut Aussagen der Zeugen, schlugen sieben bis zehn Männer mit Fäusten und Gürteln auf sie ein. Einer der Angreifer versetzte dem 21-Jährigen schließlich Messerstiche in den Rücken.