Elefantenjunges Kibali begeisterte die Besucher

© Daniel Zupanc

Chronik Wien
01/30/2020

Tierbabys als Besuchermagneten im Tiergarten Schönbrunn

Erneut meldet der Tiergarten ein Besucherplus. Bei immer mehr Touristen steht der Zoobesuch auf der To-do-Liste.

In zwei Wochen ist es soweit: Dann wird das Eisbärenbaby, das derzeit von seiner Mutter im Tiergarten Schönbrunn aufgezogen wird, zu sehen sein. „Das Interesse in den sozialen Medien ist riesig. Viele kündigen bereits ihren Besuch an", sagt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Die Freude ist auch deshalb so groß, da der Zuchterfolg bei Eisbären nicht selbstverständlich sei.Doch natürlich freuen auch die zahlreichen Besucher. Im Vorjahr kamen knapp 2,3 Millionen Besucher in den Wiener Zoo. Das sind um 14 Prozent mehr als 2018. Auch die Jahreskartenbesitzer wurden mehr. 114.000 und damit acht Prozent mehr solcher Karten wurden verkauft.

Und: Die Touristen sind auf den Geschmack gekommen. Im Vorjahr lag deren Anteil an den Ticket-Verkäufen erstmals über 40 Prozent - was wohl auch auf das Kombiticket mit dem Schloss Schönbrunn, die Teilnahme am Vienna Pass sowie Kooperationen mit Ticketplattformen zurückzuführen ist.

Allerdings hatte das Jahr 2019 auch viele Highlights zu bieten. „Im Frühjahr konnten wir das langersehnte Panda-Männchen Yuan Yuan in Empfang nehmen, das sicher einen Besuchsanreiz darstellte“, erinnert Bundesministerin Margarete Schramböck, Eigentümervertreterin der Schönbrunner Tiergarten GesmbH.

Kibali als Besuchermagnet

Auf der Nachwuchs bei den Kattas, Pinguinen und Robben stieß auf reges Interesse. Highlight im Sommer war die Geburt des Elefantenweibchens Kibali, das dafür sorgte, dass der Tiergarten im August regelrecht gestürmt wurde. Das milde Wetter im Frühling und der schöne Herbst taten ein Übriges.

Schramböck: „Der Tiergarten schafft es wie kaum eine andere Destination, das lokale und das internationale Publikum anzusprechen. Er ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Das war Grundlage des Erfolgs der seit 2020 pensionierten Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.“

 

Für heuer wird noch mit Hochdruck an der Planung des neuen Aquariums gearbeitet. Das derzeitige Gebäude aus den 60er Jahren ist für die Unterbringung von Fischen nicht länger geeignet, teilt der Tiergarten mit. In den nächsten Jahren soll ein Neubau für Haie, Quallen, Schildkröten und Co. entstehen, der die bedrohte Unterwasserwelt ins Bewusstsein rücken wird.

 

 

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