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Chronik Wien
06/09/2020

Stau wegen U2-Bauarbeiten am Matzleinsdorfer Platz

Wegen Arbeiten für die Verlängerung der U2 muss eine Nebenfahrbahn des Margaretengürtels gesperrt werden. Die Lösung: Eine neue Gürtelauffahrt für die nächsten Jahre.

von Laura Schrettl

Der Matzleinsdorfer Platz ist schon jetzt ein Verkehrsknotenpunkt, ab 2027 soll dort auch die U2 fahren. Die Vorarbeiten für die Verlängerung der U2 gehen nun in die nächste Phase: Fundamente von Häusern müssen verstärkt, Rohre und Kabelstränge entfernt werden.

Damit das möglich ist, muss die Nebenfahrbahn des Margaretengürtel in Fahrtrichtung Westbahnhof für mehrere Jahre gesperrt werden. Für diese Zeit ist zwar eine neue Gürtelauffahrt geplant, diese geht aber erst Ende Juni in Betrieb. In der Nacht auf Dienstag haben die Arbeiten für die Inbetriebnahme der Auffahrt begonnen. Die Fahrspuren mussten um eine reduziert werden, und zwar um den Linksabbieger von der Triester bzw. der Gudrunstraße im 10. Bezirk zum Inneren Gürtel.

Das hat bereits Dienstagfrüh zu ersten Staus geführt. Zwischen der Wienerbergstraße und dem Matzleinsdorfer Platz meldete der ÖAMTC am Dienstag stadteinwärts einen Kilometer Stau. Und der Ö3-Verkehrsservice erwartet auch in den nächsten Tagen Verzögerungen. Viele Pendler, die über den Matzleinsdorfer Platz in die Stadt fahren wollen, müssen sich also noch etwas länger gedulden.

Die Gürtelrampe soll voraussichtlich erst am 29. Juni in Betrieb genommen werden. Von Favoriten kommend wird der Verkehr dann einstreifig über die neue Rampe auf den Gürtel Richtung Wiental geführt.

Rampe bleibt bis 2026

Die Auffahrt sollen sowohl die Linksabbieger von der Triester Straße kommend, als auch die Rechtsabbieger von der Reinprechtsdorfer Straße nutzen können. Diese Verkehrssituation – inklusive der Sperre der Nebenfahrbahn – bleibt bis mindestens 2026 bestehen. Der Zugang zu den Häusern ist laut Wiener Linien aber gewährleistet.

In den vergangenen Monaten wurde am Schacht am Matzleinsdorfer Platz südlich der Triester Straße bereits rund zwölf Meter in die Tiefe gegraben. Bis Jahresende 2020 sollen weitere 20 Meter in die Tiefe folgen.

Allein für den Schacht werden knapp 60.000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Die Wände für die neue Station sind bereits errichtet. Nach dem Zwischenstopp am Matzleinsdorfer Platz ist eine Verlängerung der U2 bis zum Wienerberg geplant.

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